Barca kündigt Umbruch an
Zudem bestätigt die Blaugrana, dass ein "weitgreifender Umbruch der ersten Mannschaft" vollzogen werden soll.
Wie dieser genau aussehen soll, ist noch nicht bekannt. Es ist aber davon auszugehen, dass einige Spieler den Klub verlassen werden müssen. Laut "Mundo Deportivo" bekommen nur Lionel Messi, Marc-Andre ter Stegen, Frenkie de Jong, Ansu Fati und Riqui Puig die Garantie auf einen Verbleib in der nächsten Saison.
Nachdem die Trennung von Setien längst beschlossene Sache schien, beschäftigt Barcelona in einer der größten Krisen seiner Vereinsgeschichte aber auch die Frage nach der Zukunft von Lionel Messi. Der 33-Jährige soll nach der Schmach von Lissabon damit liebäugeln, den Klub nach zwei Jahrzehnten zu verlassen. Viele Entscheidungen seit der Trennung von Valverde hätten Messi missfallen. Er habe intern öfter gewarnt, dass die Ziele nicht erreicht werden könnten, heißt es. Mit dem Trainerstab von Setien gab es laut Berichten immer wieder Uneinigkeiten.
Der FC Barcelona betonte laut der Sportzeitung "Mundo Deportivo", er habe noch keine Kenntnis von dem angeblichen Wechselwunsch. Der englische "Daily Mirror" schreibt indes, Manchester City wolle alles unternehmen, um Messi zu verpflichten. Unter dem heutigen City-Coach Pep Guardiola hatte der Argentinier bei Barca seine glanzvollste Zeit. Für die Katalanen geht es um viel Geld. Der Topverdiener hat noch einen Vertrag bis Ende Juni 2021. Eine Ablösesumme für Messi könnte Barcelona demnach nur diesen Sommer lukrieren.
Aus Südamerika hieß es in Medienberichten, dass auch Luis Suarez und Arturo Vidal den Klub verlassen könnten. Der Uruguayer Suarez soll demnach bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Ajax Amsterdam hoch im Kurs stehen, der Chilene Vidal zu Paris Saint-Germain gehen.
Außerdem wurde am Montag im Camp Nou über die Forderung der Opposition und vieler Fans debattiert, die für Mitte 2021 geplante Präsidentenwahl vorzuziehen. Am Ende entschieden sich die Vorstandsmitglieder dagegen, der umstrittene Josep Maria Bartomeu darf im Amt bleiben. Auch aufgrund der Coronakrise und den damit verbundenen Herausforderungen, wie es in einem Statement hieß. Im kommenden Frühjahr darf Bartomeu nach zwei aufeinanderfolgender Amtszeiten laut Statuten kein weiteres Mal für den Posten kandidieren.