Ronaldo unter Betrugsverdacht

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Cristiano Ronaldo gerät in der Steueraffäre weiter unter Druck.

Wie der "Spiegel" berichtet, soll der Portugiese einen Vertrag zwischen ihm und der auf den British Virgin Islands (BVI) registrierten Briefkastenfirma "Tollin" rückdatiert haben, bevor dieser den ermittelnden Behörden offengelegt wurde.

Der Vertrag besagt, dass zwischen 2009 und 2014 Einnahmen aus Werbeverträgen über die BVI-Firma an den Superstar von Real Madrid fließen sollten.

Der "Spiegel" hat den Vertragsentwurf von der Enthüllungsplattform "Football Leaks" erhalten. Darin sollte laut eines Vermerks seines Beraters "ein Bankkonto" eingetragen werden, "das 2008 existierte".

Widersprüchliche Angaben?

Zudem deutet der Mailverkehr zwischen Beratern darauf hin, dass der Vertrag zu einem anderen Zeitpunkt abgeschlossen wurde. "Tollin" soll Werbeeinnahmen Ronaldos im Steuerparadies im Atlantik geparkt haben.

Zur Briefkastenfirma machte Ronaldo anscheindend ebenfalls widersprüchliche Angaben:

Die Anwälte des Weltfußballers hatten im Zuge der Ermittlungen erklärt, dass sich seit 2004 an der Rolle Tollins nichts geändert habe. Laut "Spiegel" hätten Ronaldos Bildrechte jedoch zunächst der auf Anlass von dessen Mutter gegründeten Brockton Foundation gehört, ehe im Jahre 2004 die Werbeeinnahmen anteilig an Tollin übergingen.

Der 32-Jährige muss am 31. Juli vor der ersten Kammer seines Wohnortes Pozuela de Alarcon, 15 Kilometer westlich von Madrid, Stellung zu den Vorwürfen nehmen. Bislang bestreitet Ronaldo die Anschuldigungen.


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