Widersprüchliche Angaben?
Zudem deutet der Mailverkehr zwischen Beratern darauf hin, dass der Vertrag zu einem anderen Zeitpunkt abgeschlossen wurde. "Tollin" soll Werbeeinnahmen Ronaldos im Steuerparadies im Atlantik geparkt haben.
Zur Briefkastenfirma machte Ronaldo anscheindend ebenfalls widersprüchliche Angaben:
Die Anwälte des Weltfußballers hatten im Zuge der Ermittlungen erklärt, dass sich seit 2004 an der Rolle Tollins nichts geändert habe. Laut "Spiegel" hätten Ronaldos Bildrechte jedoch zunächst der auf Anlass von dessen Mutter gegründeten Brockton Foundation gehört, ehe im Jahre 2004 die Werbeeinnahmen anteilig an Tollin übergingen.
Der 32-Jährige muss am 31. Juli vor der ersten Kammer seines Wohnortes Pozuela de Alarcon, 15 Kilometer westlich von Madrid, Stellung zu den Vorwürfen nehmen. Bislang bestreitet Ronaldo die Anschuldigungen.
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