Sevilla-Trainer Montella: Barca statt Austria

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Wenn am Samstag um 21:30 das Copa-del-Rey-Finale zwischen den FC Sevilla und dem FC Barcelona (im LIVE-Stream bei LAOLA1.tv) über die Bühne geht, dann hat Sevilla-Trainer Vincenzo Montella die Chance auf seinen zweiten Titel als Trainer.

Dass Montella in dieser Saison im spanischen Pokalfinale coacht, war vor dieser Spielzeit nicht unbedingt abzusehen.

Der 43-jährige Italiener begann die Saison als Trainer des AC Milan, betreute die Mailänder unter anderem bei den beiden 5:1-Siegen in der Europa League gegen die Wiener Austria.

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Montella im Ligabetrieb mau

Es wird nicht das erste nationale Pokalfinale für Montella sein, mit dem AC Florenz erreichte der ehemalige Angreifer 2014 das Finale der Coppa Italia. Im Endspiel hatte die Fiorentina mit 1:3 gegen Napoli das Nachsehen.

Den einzigen Titel seiner Trainerkarriere gewann Montella mit dem AC Mailand. Seine "Rossonieri" gewannen im Dezember 2016 den italienischen Supercup gegen Juventus.

Ende November 2017 musste der langjährige Spieler des AS Rom bei den Mailändern seinen Hut nehmen. Vier Tage nach dem zweiten Kantersieg gegen die "Veilchen" bekam Montella die Rechung für Platz sieben in der Serie A präsentiert.

Nur knapp einen Monat später übernahm Montella den FC Sevilla. In der Primera Division läuft es nicht so richtig: Die Andalusier finden sich fünf Spiele vor Saisonende auf Platz sieben wieder, die Qualifikation für den europäischen Bewerb wackelt.

Abseits der Liga kann Montella einiges vorweisen. In der Champions League konnte man Manchester United im Achtelfinale eliminieren. Gegen den FC Bayern war zwar im Viertelfinale Schluss, Sevilla legte aber über beide Spiele eine respektable Leistung ab.

Nun wartet der FC Barcelona auf die Mannschaft aus dem Süden Spaniens. Auf dem Weg ins Endspiel konnte Montellas Mannschaft Cadiz, Atletico Madrid und Leganes ausschalten.

Das Finale findet in der Heimstätte von Atletico Madrid, dem "Wanda Metropolitano" statt, vielleicht ein gutes Omen für Montella und Co. Um den FC Barcelona zu knacken, braucht der Italiener alles Glück dieser Welt.

Textquelle: © LAOLA1.at

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