Nach Messi-Drohungen: Palästina-Präsident gesperrt

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Das FIFA-Disziplinarkomitee reagiert auf die Drohungen des palästinensischen Fußballverbands-Präsidenten Jibril Rajoub gegenüber Lionel Messi und sperrt den 65-Jährigen für ein Jahr von allen Fußball-Aktivitäten.

Rajoub hatte vor einem für 9. Juni 2018 geplanten Testspiel der argentinischen Nationalmannschaft gegen jene Israels in Jerusalem Messi dazu aufgerufen, nicht aufzulaufen, da der Barcelona-Star "ein Symbol von Frieden und Liebe" sei und sich nicht als "politisches Werkzeug" missbrauchen lassen soll.

Sollte der Gaucho-Kapitän dennoch auflaufen, "werden wir Messi, der Millionen von Fans in arabischen und muslimischen Ländern hat, persönlich ins Visier nehmen", verkündete der israelfeindliche Politiker damals. Zudem rief er alle Messi-Fans dazu auf, Trikots und Bilder des Stürmers zu verbrennen. Das Testspiel wurde daraufhin abgesagt.

Laut FIFA hetzten Rajoubs Aussagen zu Hass und Gewalt auf. Der Palästiner bekommt neben seiner zwölf-monatigen Fußball-Sperre zudem noch eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 Schweizer Franken aufgebrummt.

"Die zwölf-monatige Fußball-Sperre, die Herrn Rajoub auferlegt wurde, hat zu Folge, dass er für jegliches künftiges Spiel und jeden Bewerb, der während dieses Zeitraums stattfindet, gesperrt ist. Herr Rajoub wird demnach nicht in der Lage sein, Fußball-Spielen oder -Bewerben in jeglicher offizieller Funktion beizuwohnen. In dieser Sperre inkludiert sind unter anderem auch Medien-Aktivitäten in Stadien oder in ihrem Umkreis an Spieltagen", lautet das wortwörtliche Strafmaß der FIFA.

Textquelle: © LAOLA1.at

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