Hütter auf österreichisches Trainer-Trio stolz

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Adi Hütter, Trainer des schweizer Tabellenführers Young Boys Bern ist stolz auf sich und seine im Ausland erfolgreichen Trainerkollegen. Hütter spricht von Peter Stöger, Neo-Trainer von Borussia Dortmund, Ralph Hasenhüttl, Erfolgstrainer von RB Leipzig und Damir Canadi, der mit Atromitos überraschend in den Top 4 Griechenlands steht.

"Wir sind die Aushängeschilder der österreichischen Trainergilde - das macht mich unglaublich stolz", sagt Hütter.

Der Erfolg von Hasenhüttl, mit dem er 1995 im Trikot von Salzburg den Meistertitel gewonnen hat, überrascht ihn nicht: "Er macht das super und ist menschlich top." Stöger übermittelte er nach dessen Freistellung in Köln eine SMS: "Du wirst bald wieder auf der großen Bühne stehen - eine Woche später hat er beim BVB begonnen", erzählte Hütter.

Abschied "undenkbar"

Hütter war im Herbst als Trainerkandidat bei Werder Bremen und auch als ÖFB-Teamchef gehandelt worden, verlängerte aber im November seinen Vertrag in Bern bis Juni 2019. "Hier vorzeitig auszusteigen, war undenkbar", sagte der Vorarlberger. Aber es sei durchaus angenehm, in der deutschen Bundesliga ein Kandidat zu sein. "Meine Arbeit bei YB wird auch im Ausland anerkannt", meinte der ehemalige Salzburger Meistermacher.

Dass er selbst als ÖFB-Teamchef ein Thema war, macht ihn ebenfalls stolz: "Eine Ehre, aber der Zeitpunkt muss passen, und er passte nicht. Punkt, Schluss", sagte Hütter, der sich ganz auf seine Mission in der Schweiz konzentrieren will, die da lautet: Die Young Boys zum ersten Meistertitel seit der Saison 1985/86 führen.



Zweikampf um Meisterschaft

Es scheint auf ein Duell mit Serienmeister FC Basel, der aktuell zwei Punkte zurückliegt, hinauszulaufen. "Basel irgendwann einmal vom Thron zu stoßen, bleibt unser Ziel", sagte Hütter und legte nach: "Entschieden wird die Meisterschaft im Frühjahr. Ich bin überzeugt davon, dass wir bis Mai weiter zulegen werden. Das ist uns in den letzten zwei Jahren immer gelungen."

Die Zahlen belegen das. Hütter hatte Bern im September 2015 übernommen, damals lag der Club aus der Hauptstadt zwölf Punkte hinter Basel. Eine verblasste Momentaufnahme, innerhalb von 27 Monaten hat sich fast alles verändert im Stade de Suisse. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind nach wie vor gut, aber weniger komfortabel, die Besitzerfamilie pocht auf geringere Kosten. Die Verjüngung ist eine strategische Vorgabe. Entsprechende personelle Umbrüche hat YB hinter sich.

Textquelle: © LAOLA1/APA

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