Nach Angriff: Russische Kicker müssen in Haft

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Die beiden russischen Teamspieler, Alexander Kokorin und Pavel Mamaev, müssen nach ihrem Angriff auf Staatsbeamte in Untersuchungshaft.

Dort sollen die beiden mindestens bis zu Prozessbeginn (8. Dezember) bleiben, das entschied ein Gericht am Donnerstag.

Wegen "Hooliganismus" droht den Fußballern eine Gefängnisstrafe bis zu fünf Jahren. Darüberhinaus droht dem Duo eine lebenslange Fußball-Sperre.

Sowohl Kokorin als auch Mamaev zeigten sich entsetzt über die eigene Tat und entschuldigten sich.

"Werde den Schaden gut machen"

"Ich schäme mich", so Kokorin laut der russischen Nachrichtenagentur "TASS". Der Stürmer von Zenit St. Petersburg galt lange als der kommende Star des russischen Fußballs. Die Weltmeisterschaft im eigenen Land hatte er wegen eines Kreuzbandrisses verpasst.

Auch Mamaev zeigte nach der Verhandlung Reue. "Ich bin bereit, den erlittenen moralischen und materiellen Schaden wieder gut zu machen. Ich hätte das nicht tun dürfen", sagte er.

Die Ethikkommission des russischen Verbandes (RFU), hat inzwischen einen Antrag eingereicht, der eine lebenslange Sperre der beiden Skandal-Kicker fordert. Auch Mamaevs Klub, FK Krasnodar, hat bereits angekündigt den Vertrag des 30-Jährigen auflösen zu wollen.

Angriffe in einem Café

Auslöser für den Skandal waren Videoaufnahmen die zeigen, wie das Duo in einem Café hohe Beamte des russischen Handelsministeriums angriffen. Einer der Beamten wurde dabei mit einem Stuhl attackiert.

Zuvor hatten Kokorin und Mamaev auf offener Straße den Fahrer eines TV-Moderators angegriffen. Am Mittwoch hatte sich das Duo der Polizei gestellt.

Textquelle: © LAOLA1.at

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