Bröndby: Heftige Proteste gegen Red-Bull-Einstieg

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Ein Gerücht sorgt für gewaltige Unruhe im Umfeld von Bröndby IF.

Der zehnfache dänische Meister ist zuletzt in finanzielle Schwierigkeiten geraten, hat 2019 große Verluste geschrieben. Nun soll Red Bull einen Einstieg beim dänischen Traditionsverein überlegen, Dietrich Mateschitz soll sich bereits vor Ort ein Bild gemacht haben.

Schlagzeilen, welche die Fans auf die Barrikaden gehen lassen. "Sowohl in Salzburg als auch in Leipzig hat man gesehen, wie die Österreicher mit dem Geld richtige Fußballvereine in reine Geschäfte verwandelt haben. Sie haben die Logos, Farben und Stadionnamen der Mutterklubs verändert - alles! Wir werden niemals zulassen, dass das bei unserem Klub passiert", teilte etwa die Ultra-Gruppierung "Sydsiden" mit.

Rund ums Stadion wurden Transparente mit Botschaften voller Abneigung gegen Red Bull aufgehängt. "Lieber Konkurs als Red Bull", lautete die Kernbotschaft auf einem Banner.

"Bröndby hasst Red Bull"

"Tradition statt Marke" oder "Bröndby hasst Red Bull" war ebenfalls zu lesen. Noch bevor etwas spruchreif ist, sind die Fronten bereits verhärtet. Deshalb soll es am Samstag ein Treffen der Fan-Szene und der Vereins-Verantworlichen geben.

Aktuell gibt es noch keine Bestätigung, dass diese Übernahme durch den Getränkehersteller auch wirklich vonstatten gehen wird. "Wenn diese Anfragen in konkrete Verhandlungen münden, wird Bröndby IF den Markt sofort darüber informieren", heißt es von Vereinsseite.

Die Dänen betonten zudem, laufend Anfragen von interessierten Investoren zu erhalten.

Textquelle: © LAOLA1.at

Steigt Red Bull beim dänischen Verein Bröndby IF ein?

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