Cristiano Ronaldo nennt seinen wahren Wechselgrund

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Es war die Transferbombe schlechthin als der italienische Serienmeister Juventus Turin den Wechsel von Superstar Cristiano Ronaldo bekannt gab.

117 Millionen Euro war der "Alten Dame" der Wechsel des fünffachen Weltfußballers von Real im vergangenen Sommer wert.

Der portugiesische Stürmerstar hat sich nun erstmals zu den wahren Gründen für seinen Wechsel nach Italien geäußert. Dabei nannte er gegenüber der Zeitung "El Mundo" die Steueraffäre und das Verhalten seines Ex-Klubs Real als Hauptgründe.

Steuerprobleme in Spanien

Im Zentrum steht vor allem Ronaldos Steuerproblem in Spanien. Der 33-Jährige wurde beschuldigt, im Zeitraum zwischen 2011 und 2014 18,8 Millionen Euro aus Werbedeals nicht korrekt versteuert zu haben.

"Das Einzige was ich in meinem Leben gemacht habe, war Fußball spielen", wird Ronaldo zitiert. Aus diesem Grund würde er seinen Anwälten auch überdurchschnittlich viel Geld bezahlen, um mit Themen wie Steuern nichts zu tun zu haben und keinen Ärger zu bekommen.

Fehlende Unterstützung und Eitelkeit

Genau in dieser Phase bekam das bis dahin als untrennbar geltende Verhältnis zwischen dem Stürmerstar und Real Madrid erste Risse. Der Portugiese vermisste die Unterstützung seines Klubs.

Während der Ligarivale aus Barcelona das Gehalt von Lionel Messi erhöhte als dieser mit Steuerproblemen zu kämpfen hatte, wandte sich Real von seinem Megastar ab.

Darüberhinaus beschwerte sich Ronaldo über fehlende Wertschätzung. "Sie setzen mich immer hinter Di Stefano. Ich weiß nicht, was ich noch machen soll", sagte er gegenüber Vertrauten.

Viele Interessenten

Dass Ronaldo das Interesse vieler Klubs geweckt hatte, liegt auf der Hand. Bereits im Mai 2017 habe sich ein Abschied von Real erstmals angedeutet.

Bevor Ronaldo schließlich in Turin landete, wagte auch Konkurrent AC Milan einen Vorstoß. Auf Grund der erfolglosen Jahre der "Rossoneri" entschied sich "CR7" aber gegen einen Wechsel. Auch eine Rückkehr nach Manchester zerschlug sich schnell.

Der 33-Jährige zeigt sich aber, bei allem Ärger über Real, zufrieden mit seinem Wechsel zu Juventus. "Ich mag sie, weil sie ein strukturierter Klub sind. Ich habe nicht vergessen, dass sie mich holen wollten, als ich noch bei Sporting war."

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Textquelle: © LAOLA1.at

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