Neymar: Verdacht auf Steuerhinterziehung

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Droht PSG-Star Neymar eine strafrechtliche Verfolgung?

Laut der spanischen Tageszeitung "El Mundo" untersucht Spaniens Steuerbehörde, ob Neymar die Einnahmen aus seinem Wechsel auch in Spanien versteuert hat. Der Brasilianer war im Jahr 2017, also zum Zeitpunkt seines Wechsels vom FC Barcelona zu Paris Saint Germain, noch in Spanien steuerpflichtig und musste daher sowohl Einnahmen aus Spanien als auch aus Frankreich dort versteuern.

Die spanische Behörde wollte sich auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP nicht dazu äußern.

Laut "El Mundo" interessieren sich die Steuerfahnder auch für eine Prämie, die der FC Barcelona an seinen damaligen Spieler bei dessen Vertragsverlängerung im Jahr 2016 gezahlt hatte.

Neymar laboriert zurzeit an einer Mittelfuß-Verletzung und wird PSG noch bis mindestens April fehlen.

Mehrere Fußballgrößen bereits verurteilt

In den vergangenen Jahren hatte schon eine ganze Reihe von Fußballgrößen Ärger mit dem spanischen Fiskus. Star-Fußballtrainer Jose Mourinho wurde im Februar wegen Steuerhinterziehung zu einer Geldstrafe von rund zwei Millionen Euro verurteilt.

Im Jänner verhängte ein Gericht in Madrid eine Geldstrafe von 18,8 Millionen gegen den portugiesischen Stürmerstar Cristiano Ronaldo. Dessen ewiger Rivale, der Argentinier Lionel Messi, wurde 2016 zu einer Strafe von zwei Millionen Euro verurteilt.


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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