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Am Deadline-Day: Skurrile Panne verhindert Bordeaux-Transfer

Ein Transfer von Zweitligist Girondins Bordeaux scheiterte aus einem kuriosen Grund: Ein Diebstahl verhinderte die Verpflichtung eines Spielers.

Am Deadline-Day: Skurrile Panne verhindert Bordeaux-Transfer Foto: © getty

Girondins Bordeaux hatte bis kurz vor Ende des Transferfensters erst einen Neuzugang verzeichnet, Flügelspieler Alexi Pitu wurde für zwei Millionen Euro verpflichtet. Da im Gegenzug Angreifer Alberth Elis in die Ligue 1 zu Stade Brest verliehen wurde, wollte sich der Klub noch einmal personell breiter aufstellen und kurzfristig auf dem Transfermarkt reagieren.

Dabei sah es laut "Sud Ouest" auch stark nach einem weiteren Neuzugang aus: Ein nicht genannter junger Spieler aus dem Ausland sollte zu Bordeaux wechseln, einzig letzte Gespräche waren noch ausständig. Diese wollte der Verein des potenziellen Neuzugangs allerdings vor Ort führen - eigentlich kein Problem. 

Aber eben nur eigentlich, denn Bordeaux-Sportdirektor Admar Lopes wurde am Flughafen Opfer eines Diebstahls. Dem Funktionär wurde seine Tasche gestohlen, in dieser befanden sich alle Unterlagen sowie sein Laptop. Die Verhandlungen vor Ort fielen damit aus, der Transfer kam nicht zustande.

Bordeaux nahm das gelassen. „Das bringt die Mannschaft nicht aus dem Gleichgewicht, das wäre ein Bonus gewesen", wird ein Sprecher des Klubs von "Sud Ouest" zitiert. 

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