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Liverpool einigt sich mit Konkurrent von Tobias Lawal

Der 18-jährige Belgier könnte ab 2027 Alisson Becker beerben. Dies hat auch Auswirkungen auf ÖFB-Torhüter Tobias Lawal.

Liverpool einigt sich mit Konkurrent von Tobias Lawal Foto: © IMAGO / Belga

Der FC Liverpool bastelt offenbar bereits an seiner Torwart-Zukunft. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, haben sich die "Reds" mit Lucca Brughmans auf einen Wechsel geeinigt.

Für den 18-jährigen Belgier soll Liverpool ein Ablösepaket von rund 35 Millionen Euro hinlegen. Brughmans steht aktuell beim KRC Genk unter Vertrag und gilt als eines der größten Torwart-Talente seines Landes. Liverpool plant, Brughmans jetzt schon zu verpflichten, ihn aber für ein weiteres Jahr an Genk zu verleihen.

Beim LFC könnte ihm ab 2027 dann eine große Rolle zukommen. Der Vertrag von Stammkeeper Alisson Becker läuft mit Saisonende aus. Der 33-jährige Brasilianer könnte damit Platz für Brughmans machen.

Konkurrenzkampf mit Mamardashvili?

Ganz ohne Konkurrenz wäre Brughmans allerdings nicht. Liverpool verpflichtete bereits 2024 Giorgi Mamardashvili für 30 Millionen Euro vom FC Valencia. Der georgische Nationalkeeper wurde eigentlich als langfristiger Nachfolger Alissons geholt.

Sollte der 24-Jährige Ersatztorwart die "Reds" noch in diesem Transferfenster verlassen, könnte Brughmans allerdings mit sofortiger Wirkung in die Premier League wechseln. Und genau das könnte auch für einen ÖFB-Legionär Konsequenzen haben.

Lawal seit März ohne Einsatz

Denn Brughmans machte seinen Durchbruch bei Genk ausgerechnet auf Kosten von Tobias Lawal. Der 26-jährige Ex-LASK-Keeper war vor seiner Verletzung noch die klare Nummer eins.

Lawal verletzte sich im März 2026 während der Länderspielpause beim ÖFB. In seiner knapp zweimonatigen Abwesenheit nutzte Brughmans seine Chance und spielte sich derart in den Vordergrund, dass Lawal seit seiner Rückkehr zu keinem weiteren Einsatz kam.

Was macht Lawal?

Die Entwicklung rundum Brughmans könnte nun auch Lawals Zukunft beeinflussen. Genk teilte dem Torhüter bereits im Juni mit, dass er den Klub verlassen darf. Konkrete Transfergerüchte um den Österreicher gab es seither allerdings nicht.

Lawals Vertrag in Genk läuft noch bis 2029. Nun stellt sich die Frage, ob der ÖFB-Keeper gegen Ende der Transferperiode noch einen neuen Klub findet – oder ob er sich zunächst mit der Rolle als Nummer zwei arrangiert.

Sollte Brughmans tatsächlich 2027 nach Liverpool wechseln, könnte sich für Lawal bei Genk zumindest langfristig wieder die Perspektive auf den Stammplatz eröffnen.

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