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Jürgen Klopp, der Meister des Geschirrspülers

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Es gibt wohl keinen Menschen auf dieser Erde, den die Coronavirus-Pandemie in diesen Tagen nicht aus seinem Alltag gerissen hätte.

Auch Jürgen Klopp macht in diesen Wochen viele neue Erfahrungen.

In einem Interview mit dem Klub-TV berichtet der Trainer des FC Liverpool von seinen ersten Erfahrungen in der Küche: "Ich habe zum ersten Mal eine Eierspeis gemacht." Frau Ulla war davon allerdings weniger begeistert. "Ulla war beeindruckt von der Eierspeis, gab mir seitdem aber keine zweite Möglichkeit und ich habe auch nicht danach gefragt."

Dafür hat sich der 52-Jährige erfolgreich nach einem anderen Betätigungsfeld in der Küche umgesehen: "Ich bin nun für das Geschirrspülen verantwortlich. Ich genieße es und bin nun der Meister dieser kleinen Maschine."

Klopp will Krawatten binden lernen

Doch Klopp ist schon bereit für die nächsten Aufgaben: "Ich bin jetzt 52 und kann keine Krawatte binden. Nach dieser Woche sollte ich in der Lage sein, eine Krawatte zu binden. Die Challenge wird vermutlich die ganze Woche dauern, weil meine Hände für gewöhnlich komplett nutzlos sind. Das wird lustig."

Außerdem gewährt der für seine launigen Kommentar bekannte Klopp Einblick in seinem Film-Geschmack: "Ich mag Filme. Meine Lieblingsfilme sind zum Beispiel 'Waterboy', 'Dumm und Dümmer', diese richtig albernen Filme. Das Problem ist, dass ich so laut und lange lache, dass jeder, der mit mir diese Filme schaut, sich leicht belästigt und genervt fühlt, da er den nächsten Witz nicht versteht, weil ich immer noch über den vorherigen lache. Es ist kein reines Vergnügen, mit mir eine Komödie anzuschauen. Aber ich mag es und mache es auch von Zeit zu Zeit."

Keine böse Überraschung auf der Waage

Damit es nach der Corona-Pause beim Gang auf die Waage keine böse Überraschung gibt, kommt aber auch der Sport nicht zu kurz. Seit einiger Zeit geht der Erfolgs-Coach wieder regelmäßig laufen: "Während der Krise habe ich es einmal draußen probiert und ich habe es sehr genossen. Während des Lockdowns laufe ich fast täglich und ich habe meine Zeit verbessert. Ich habe auch eine Laufuhr bestellt."

Ein positiver Nebeneffekt der Zwangspause sei es auch, endlich wieder Kontakt mit alten Freunden zu suchen. "In einer Zeit, in der Social Distancing vermutlich das Wort des Jahres ist, trete ich mit einigen Leuten wieder in sozialen Kontakt, mit denen ich längere Zeit nicht gesprochen habe. Jetzt sind meine Freunde überrascht, wie aktiv ich bin", so Klopp, der mit Schulfreunden alte Kinderbilder austauschte.  "Ich hatte einen wundervollen Tag, ich habe so viel gelacht, viele schöne Erinnerungen wurden dabei wach."

 

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