Fuchs glaubt, dass Premier League weiterspielen wird
Derzeit ist die Premier League offiziell bis 30. April ausgesetzt. Dass an diesem Tag der Spielbetrieb wieder gestartet wird, glaubt zwar niemand, dennoch hat Fuchs vorsorglich für den 7. April seinen Rückflug gebucht. "Wir werden sehen, wie es weitergeht. Aber es ist unwichtig, ob weitergespielt wird oder nicht. Jetzt muss jeder einmal schauen, dass er gesund bleibt", betonte der Linksverteidiger.
Trotzdem kann sich Fuchs gut vorstellen, dass die finanzkräftigste Liga der Welt die Saison irgendwie über die Ziellinie bringen wird. "Weil so viel Geld dahintersteckt und auch so viele Arbeitsplätze daran hängen. Allein Leicester City hat ein paar Tausend Angestellte."
Der 33-Jährige glaubt auch nicht daran, dass die Millionenshow Premier League durch die Coronavirus-Krise ernsthaften und nachhaltigen Schaden erleidet. "Doch einen Dämpfer wird es natürlich geben."
"Rodgers will mich unbedingt behalten"
Es ist nicht völlig ausgeschlossen, dass dieser Dämpfer auch Auswirkungen auf Fuchs selbst hat, schließlich läuft der Vertrag des 78-fachen ÖFB-Internationalen im Sommer aus.
"Aber wenn Leicester in der nächsten Saison im Europacup spielt, braucht man einen großen Kader, da ist es schwer zu reduzieren. Und Rodgers hat zu mir gesagt, er will mich unbedingt behalten und wir werden sicher was ausarbeiten können, daher bin ich in dieser Hinsicht entspannt", meinte Fuchs. Sein Club liegt derzeit auf Rang drei und ist damit voll auf Champions-League-Kurs.
In seiner Rolle als Unternehmer ist Fuchs wohl stärker von der Pandemie betroffen. Seine Fußballschulen und sein Sportkomplex in der Nähe von New York City haben mittlerweile geschlossen. "Leider mussten wir uns von etlichen Mitarbeitern trennen", erzählte Fuchs.