Mega-Punktabzug für Birmingham City

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Birmingham City befindet sich plötzlich mitten im Abstiegskampf der englischen zweiten Liga.

Der Championship-Klub wird nämlich mit einem Neun-Punke-Abzug bestraft, wie die "English Football League" (EFL) am Freitag mitteilt.

Grund: Birmingham hat gegen die "Wirtschaftlichkeits- und Nachhaltigkeits-Regelung" verstoßen. Bedeutet, dass der Klub über drei Jahre hinweg Verluste eingefahren hat.

Im begutachteten Zeitraum betrug das erwirtschaftete Minus rund 58 Millionen Euro. Das sind etwa 11,5 Millionen Euro mehr, als in der Championship erlaubt ist.


Einziger Klub mit Verstößen

Schuld an diesem Millionenverlust ist auch die Transferpolitik des Vereins aus den West Midlands. Seit der Saison 2015/16 konnte kein Transferplus mehr erzielt werden. Insgesamt wurde zwischen 2015 und der vergangenen Saison ein Transferminus von 20 Millionen Euro aufgebaut.

"Die Disziplinarkommission hat bei der Entscheidungsfindung alle relevanten Faktoren untersucht", erklärt ein EFL-Vertreter.

Birmingham sei der einzige Klub, der gegen die Regularien verstoßen habe, heißt es weiter. Die "Wirtschaftlichkeits- und Nachhaltigkeits-Regelung" trat zur Spielzeit 2015/16 in Kraft. Die Bestrafung der "Blues" ist die erste überhaupt.

Der Verein hat 14 Tage Zeit, um Einspruch einzulegen.

Sportlich bedeutet der Punktabzug ein Abrutschen von Platz 13 der Championship auf Rang 18. Außerdem schmilzt der Vorsprung auf die Abstiegzone auf gerade einmal fünf Punkte. Es sind noch acht Runden zu spielen.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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