Alaba-Einsatz gegen BVB weiter fraglich

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David Alaba kämpft nach seiner im Liga-Spiel gegen Mainz (2:2) erlittenen Kapselzerrung im linken Knie weiter mit Problemen.

Ein Einsatz im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund am Mittwoch (20:45 Uhr im LAOLA1-Liveticker) ist weiter offen. "Alle Spieler sind fit außer Alaba, er hatte heute im Training Probleme. Wir schauen am Mittwoch, ob er spielen kann", sagt Bayern-Trainer Carlo Ancelotti bei der Pressekonferenz am Dienstag.

"Wenn er nicht zu hundert Prozent fit ist, wird er nicht spielen", betont der Italiener.

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BVB will Bayern Saison vermiesen

Nachdem der Traum vom Triple vorbei ist, will der FC Bayern zumindest seine nationale Vorherrschaft untermauern. In der Meisterschaft auf Titelkurs, stellt sich im Halbfinale des DFB-Pokals der Erzrivale der vergangenen Jahre, Borussia Dortmund, entgegen. Die Schwarzgelben hoffen auf eine Überraschung.

Obwohl das Ligaspiel in München vor gerade einmal zweieinhalb Wochen deutlich mit 1:4 verloren ging, wähnt sich Dortmund nahezu auf Augenhöhe mit dem Cup-Rekordsieger. Trainer Thomas Tuchel ließ sich zu einer für ihn eigentlich untypischen Kampfansage hinreißen: "Jetzt wollen wir den Bayern ein Stück weit die Saison vermiesen." Im zweiten Halbfinale trafen bereits Dienstagabend Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach aufeinander.

Mit einem Erfolg in der Allianz Arena wäre der BVB das erste Team, dem die vierte Endspielteilnahme in Serie gelingt. 2014 (0:2 n.V.) und 2016 (3:4 i.E.) setzte es in Berlin aber jeweils knappe Niederlagen gegen die Bayern. 2015 warfen die Borussen die Bayern im Halbfinale mit einem 2:0 im Elferschießen in München aus dem Bewerb. Insgesamt zum bereits sechsten Mal in Serie treffen die beiden Clubs im Cup aufeinander.

Ausfälle beim BVB

Im Spiel gegen die Dortmunder, für die ebenfalls im Viertelfinale der Champions League Endstation war, müsse man "aufpassen", betonte Ancelotti, der neben Alaba auch auf Torhüter Manuel Neuer verzichten muss. Deutschlands Teamtorhüter wird von Sven Ulreich vertreten. Das Aus gegen Real Madrid habe man inzwischen abgehakt, wollte Ancelotti betont wissen. Am Wochenende hatte seine Elf beim 2:2 gegen Mainz enttäuscht, nun hielt der Italiener fest: "Wir wollen nach Berlin."

Dortmund scheint indes auf gutem Weg, das Trauma nach dem Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus am 11. April zu überwinden. Mit einem Sieg in München könnte die Melancholie der vergangenen Tage in Euphorie umschlagen. Zuletzt siegten die Borussen bei Gladbach mit 3:2 und stießen damit an Hoffenheim vorbei auf Rang drei der Tabelle vor.

Bei Tuchel herrschte auch deshalb Zuversicht, da die Personalprobleme diesmal weniger groß sind als noch beim 1:4 im Bundesligaduell. So ist Marco Reus wieder dabei. Auf seine Wunschformation kann Tuchel dennoch nicht zurückgreifen. Neben Mario Götze, Andre Schürrle und Marc Bartra fällt auch Nuri Sahin aus. Außerdem war der Einsatz von Abwehrchef Sokratis wegen Muskelproblemen fraglich.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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