Wie bei Rapid: Bailey-Stiefvater poltert

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Leon Bailey hat maßgeblichen Anteil am Erfolg des Tabellendritten Bayer Leverkusen.

Zuletzt, wie auch beim 2:6-Pokal-Aus gegen den FC Bayern, war der Jamaikaner jedoch nur Joker. Das stößt dessen Stiefvater und Berater Craig Butler via Instagram sauer auf.

"Sie setzen ihn auf die Bank. Sie lassen ihn links hinten spielen. Sie spielen ihn nicht an", kritisierte er Trainer Heiko Herrlich. Nicht die erste Kritik von Butler, schließlich hatte er vor Jahren auch schon den SK Rapid verbal angegriffen.

Baileys Bahnhof-Geschichte bei Rapid-Probetraining

2011 absolvierte der Shootingstar der deutschen Bundesliga zwei Wochen lang ein Probetraining bei Rapid, blitzte jedoch ab und heuerte in Salzburg bei Anif an.

"Rapid hat uns sehr unanständig behandelt", erinnerte sich Baileys Stiefvater Craig Butler gegenüber "Het Nieuwsblad" im Jahr 2016, im Vorfeld des Europa-League-Duells, als der Offensivspieler mit dem KRC Genk auf dii Grün-Weißen traf.

"Wir wurden zu einem Test eingeladen und es hieß, Rapid würde unser Hotel bezahlen. Aber dieses Abkommen haben sie nicht erfüllt. Deswegen mussten wir unsere letzte Nacht am Wiener Bahnhof verbringen. Ich saß auf einer Bank, meine Jungs lehnten gegen mich."

Nachsatz: "Das vergisst man nicht so schnell."

Auch Bailey selbst äußerte sich danach bei LAOLA1 zu diesem Vorfall und verriet auch, dass "Red Bull gesagt hat, ich sei nicht gut genug":

Karriere von Bailey für Stiefvater im Vordergrund

Die Karriere seines Stiefsohns war Butler schon immer wichtig, auch diesmal kann man hinter der Kritik an Leverkusen wieder eine Taktik erahnen, um den Spieler bei einem internationalen Top-Klub unterzubringen.

Das Interesse ist groß, doch Bailey besitzt in Leverkusen noch einen Vertrag bis 2022.

Herrlich meinte zur Kritik gegenüber "Bild": "Ich akzeptiere seine Meinung." Seine Aufstellung verteidigt er jedoch, auch, dass Bailey nach der Umstellung auf ein 3-4-3 viele Defensivaufgaben zu erledigen hatte.

"Es war für mich eine Überlegung, die fast hingehauen hätte. Wir hatten nach Leohns Hereinnahme drei Minuten später eine Doppel-Chance. Da waren die Bayern auf unsere Umstellung nicht eingestellt."

Textquelle: © LAOLA1.at

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