Der Werder-Coach hält allerdings große Stücke auf den Abwehrspieler, wie er erneut bestätigt. Dass Friedl Top-Leistungen abrufen kann, hat er nicht nur bereits in der vergangenen Bundesliga-Saison (27 Einsätze) unter Beweis stellen können, sondern auch in der Vorbereitung.
Beim 4:0-Testsieg gegen Groningen überzeugte der Tiroler beispielweise im Abwehrzentrum, organisierte lautstark und agierte in den Zweikämpfen und im Aufbau absolut souverän.
Kohfeldt: "Friedl muss Sprung jetzt schaffen"
"Marco muss wissen, dass er dranbleiben muss. Sein Potenzial schätze ich total, das habe ich auch in den schlechtesten Zeiten immer wieder betont. Aber so wie er jetzt gegen Groningen gespielt hat, muss es die Normalität sein. Von der Spannung, der Kommunikation, dem Passspiel. Gegen Lustenau war das eher anders", so Kohfeldt.
"Er muss den Sprung jetzt schaffen, das konstant abzurufen, egal gegen wen er spielt. Diesen Sprung traue ich ihm zu - und dann ist Marco auf dem Weg zu einem sehr guten Innenverteidiger in der Bundesliga", traut Kohfeldt seinem Schützling so einiges zu.
Marco Friedl spielt seit Jänner 2018 bei Werder Bremen. Zunächst war der Linksfuß noch anderthalb Jahre vom FC Bayern ausgeliehen. Im Juli 2019 haben sich die Bremer die Dienste des Abwehrspielers dann 3,5 Millionen Euro kosten lassen.