Werder Bremen trifft Kapitäns-Entscheidung um Marco Friedl
An der Weser ist die Kapitänsfrage für die kommende Saison geklärt. Das bestätigt der Klub vor dem Pflichtspielstart.
Am kommenden Wochenende startet der SV Werder Bremen im DFB-Pokal gegen den Lüneburger SK in die Pflichtspielsaison 2026/27 – und wird dabei wie schon in der Vorsaison von Marco Friedl als Kapitän angeführt.
Wenige Wochen zuvor ließ Werder-Cheftrainer Daniel Thioune die Kapitänsfrage noch offen, kündigte an, erst nach der Vorbereitung eine Entscheidung treffen zu wollen. Diese ist nun gefallen, wie der Übungsleiter des Bundesligisten am Donnerstag offiziell bestätigte.
"Marco Friedl ist und bleibt unser Mannschaftskapitän. Wir haben uns zusammengesetzt und nochmal die Erwartungshaltung definiert. Er hat in den letzten Jahren dieses Amt sehr verantwortungsbewusst und verantwortungsvoll ausgefüllt", so der 52-Jährige, der in seine erste volle Saison als Cheftrainer der Bremer geht.
"Ich habe ihm nun nochmal ein paar Dinge mitgegeben, die ich von ihm als Mannschaftskapitän sehen will. Deshalb ist es nun eine gute Entscheidung", ergänzt Thioune.
Werder verzichtet auf Mannschaftsrat
Zudem wird es bei Werder in der Saison 2026/27 zunächst keinen klassischen Mannschaftsrat geben. Thioune hält sich allerdings die Möglichkeit offen, Friedl später zwei Vize-Kapitäne zur Seite zu stellen.
"Ich behalte mir vor, am 31. August Marco zwei Vize-Kapitäne an die Seite zu stellen. Den Mannschaftsrat finde ich gerade etwas überbewertet. Dafür könnte ich mir vorstellen, eine Leadership-Group ins Leben zu rufen", erklärt Thioune.
"Diese möchte ich aber nicht auf vier, fünf oder sechs Spieler limitieren, sondern ich nehme mir die Jungs persönlich zur Seite. Marco wird aber klar der erste Ansprechpartner sein und die beiden anderen werden ihn unterstützen", so der Coach.