Abgang? Neue Rolle? Grüll-Zukunft steht wohl fest
Marco Grüll hat eine harte Saison an der Weser durchlebt. In puncto kommender Spielzeit sollen nun klare Verhältnisse herrschen.
Wie geht es mit Marco Grüll weiter?
Seit Sommer 2024 steht der Salzburger (28) mittlerweile beim SV Werder Bremen unter Vertrag.
So richtig angekommen scheint der achtfache ÖFB-Teamspieler bei den Hanseaten aber in seinen ersten beiden Spielzeiten im deutschen Oberhaus noch nicht endgültig angekommen zu sein.
Vergangene Saison machte Grüll zwar 33 Spiele, verbuchte dabei aber nur drei Tore und eine Vorlage.
Kein Türkei-Wechsel
Wie aus einem Interview mit der "DeichStube" nun hervorgeht, setzt Werder aber nach wie vor auf den ehemaligen Ried- und Rapid-Angreifer.
Zuletzt gab es Spekulationen um einen Wechsel zu Samsunspor in die türkische Süper Lig.
Peter Niemeyer, Leiter Profifußball der "Werderaner": "Das sehe ich aktuell nicht, wir planen mit ihm."
Grüll sei "immer für Tore und Scorer gut und wenn er gebraucht wird, ist er immer für die Mannschaft da."
Rechtsverteidiger Grüll?
Noch interessanter: Grüll könnte unter Coach Daniel Thioune eine ungeahnte Rolle zukommen. Wie Niemeyer anklingen lässt, sei Grüll eine Option für die rechte Abwehrseite. Genau wie Talent Mick Schmetgens könne der gelernte Offensiv-Mann "die Anforderungen an diese Position gut erfüllen."
Grüll habe in der Vorsaison schon dem nunmehrigen Real-Madrid-Star Yan Diomande Probleme bereitet. "Ich erinnere mich noch gut, wie er letzte Saison in Leipzig stark gegen Diomandé verteidigt hat."
Die beiden etatmäßigen Rechtsverteidiger Felix Agu und Mitchell Weiser fehlen verletzt oder befinden sich erst im Aufbautraining.
Die Bremer, die mit Niclas Füllkrug am Montag einen prominenten Rückkehrer als Neuzugang präsentierten, starten am Samstag im DFB-Pokal gegen Hansa Lüneburg in die Saison 2026/27.