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Nur einer war teurer: Bremen verkauft Juwel für 25 Millionen

Werder Bremen verliert eines seiner größten Talente. Der Innenverteidiger steht unmittelbar vor einem Wechsel zu RC Straßburg.

Nur einer war teurer: Bremen verkauft Juwel für 25 Millionen Foto: © IMAGO / Noah Wedel

Der SV Werder Bremen steht unmittelbar vor dem Verkauf von Karim Coulibaly.

Der 19-jährige Innenverteidiger wechselt laut übereinstimmenden Medienberichten zum französischen Erstligisten RC Straßburg. Die Ablösesumme soll sich auf 20 Millionen Euro plus bis zu fünf Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen belaufen.

Zudem sichert sich Werder dem Vernehmen nach eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von zehn Prozent.

Straßburg rüstet in der Innenverteidigung auf

Straßburg verpflichtet damit innerhalb weniger Tage bereits das zweite hoch gehandelte Innenverteidiger-Talent.

Erst am heutigen Mittwoch wurde die Verpflichtung von Jeyland Mitchell offiziell gemacht. Der 21-jährige Ex-Verteidiger des SK Sturm Graz kostet die Franzosen rund acht Millionen Euro und wurde bereits als Neuzugang präsentiert.

Für Coulibaly greift Straßburg nun noch deutlich tiefer in die Tasche. Der Deutsche soll etwa das Dreifache seines neuen Teamkollegen kosten.

Auf Sicht könnte Coulibaly zudem ein Thema für den FC Chelsea werden. Der englische Topklub ist Kooperationspartner von Straßburg und soll die Entwicklung des deutschen U21-Nationalspielers genau beobachten.

Zweitteuerster Verkauf der Werder-Geschichte

Für Werder Bremen bedeutet der Transfer einen historischen Geldregen. Coulibaly wird zum zweitteuersten Verkauf der Vereinsgeschichte.

Nur der legendäre Spielmacher Diego brachte den Bremern noch mehr ein. Der Brasilianer wechselte 2009 für rund 27 Millionen Euro zu Juventus Turin.

Friedl verliert Abwehrpartner

Coulibaly hat bei Werder trotz seines jungen Alters bereits einen beachtlichen Eindruck hinterlassen. In der vergangenen Bundesliga-Saison stand der 19-Jährige in mehr als 20 Partien gemeinsam mit Kapitän Marco Friedl in der Innenverteidigung auf dem Platz.

Für ÖFB-Teamspieler Friedl bedeutet der Abgang seines bisherigen Abwehrpartners somit auch eine sportliche Umstellung.

Neben Friedl gehört bei Werder mit Marco Grüll ein weiterer ÖFB-Teamspieler zum Kader. Auch beim 28-jährigen Salzburger scheint die Zukunft inzwischen geklärt (Mehr Infos>>>).

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