Naturgemäß erhöht sich durch die starken Leistungen auch das Interesse am noch immer sehr entwicklungsfähigen Tiroler. Zuletzt wurde unter anderem auch dem FC Bayern München nachgesagt, eine Rückholaktion für Marco Friedl zu planen.
Friedl? "Schauen einige Klubs drauf"
Im Jänner 2018 wurde Friedl von den Bayern nach Bremen verliehen, eineinhalb Jahre später wurde der Abwehrspieler für 3,5 Mio. Euro fest verpflichtet. Dabei wurde der "Sport Bild" zufolge eine Option vereinbart, die es dem Rekordmeister ermöglicht, den Defensivmann für 10 Mio. Euro zurückzuholen. Mittlerweile hat Bayern mit Dayot Upamecano jedoch einen Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet, was das für Friedl bedeutet, ist unklar.
Doch auch, wenn der FC Bayern möglicherweise von einem Transfer Abstand nehmen könnte, so tut das dem Interesse von anderen Klubs dennoch keinen Abbruch.
"Dass da einige Klubs draufschauen, ist so. Für junge Innenverteidiger mit starkem linken Fuß gibt es schon einen Markt. Es gibt nicht unzählige Spieler mit seinen Eigenschaften. Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn sich andere Klubs für unsere Spieler interessieren", bestätigt Baumann das rege Interesse am ÖFB-Verteidiger.
Allzu große Angst, dass Friedl Bremen schon in diesem Sommer verlassen könnte, hat Baumann jedoch keine. "Es ist nicht so, dass wir das Gefühl haben, dass Marco weg möchte oder etwas konkret anliegt", sagt der Geschäftsführer von Werder Bremen.