Der Vertragspoker um David Alaba zieht sich weiter

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Auch die dritte Vertragsverhandlung zwischen David Alaba und dem FC Bayern München bringt keine Einigung.

Wie die "Sport Bild" berichtet, fand vergangenen Freitag ein Geheimtreffen zwischen den Vertretern Alabas, Pini Zahavi und Vater George, mit den Bayern-Verantwortlichen, Sportvorstand Hasan Salihamidzic und Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, statt.

Der Vertrag des 28-jährigen Verteidigers bei den Münchnern läuft noch bis kommenden Sommer, aktuell scheint es allerdings fraglich, ob dieser verlängert wird.

Der FC Bayern bietet im Zuge des Entgegenkommens statt einem Vierjahres- sogar einen Fünfjahresvertrag, der auslaufen würde, wenn Alaba 34 Jahre alt ist. Das Gehalts-Angebot soll bei elf Millionen Euro pro Jahr liegen, wobei mit Prämien noch fünf bis sechs Millionen Euro dazu kommen können.

Alaba-Vertreter Zahavi und Vater George sehen dieses Grundgehalt aber immer noch als zu niedrig an, da es den ÖFB-Teamspieler nicht auf eine Stufe mit Spitzenverdienern Robert Lewandowski, Manuel Neuer oder Thomas Müller stellen würde.

Erschwerend für die Münchner wirkt, dass Zahavi ebenfalls der Berater von Lewandowski ist, also genau weiß, wieviel der Pole monatlich vom deutschen Rekordmeister überwiesen bekommt.

Hinzu kommt noch, dass Alaba bei seiner Vertragsverlängerung 2016 angeblich versprochen wurde, mehr Einsatzzeit im Mittelfeld zu bekommen. Die Alaba-Seite sieht diese Forderung als nicht erfüllt an.

Da sich die Fronten immer weiter verhärten, könnte es daraud hinauslaufen, dass Alaba den Klub ablösefrei verlässt. Ab Jänner kann der Österreicher ohne Bayern-Erlaubnis bei einem anderen Verein unterschreiben.

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