Tuchel provoziert Dortmunds Führungsriege

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Das Verhältnis zwischen Trainer Thomas Tuchel und der Dortmunder Führungsriege ist angespannt.

Nach dem 1:2 in Darmstadt kritisiert der 43-Jährige die hohen Erwartungen von Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc: "Wir sind hier gnadenlos durchgefallen. Es muss ein Umdenken stattfinden. Wir sind nicht nur das, was wir gegen Leipzig und Bayern zeigen, sondern auch das, was wir gegen Darmstadt zeigen. Es wäre hilfreich, wenn das mal durchsickern würde. Ich dachte, das ist intern schon angekommen."

Tuchel provoziert, nicht zum ersten Mal platzt dem 43-Jährigen in der angespannten Situation der Kragen.

Nicht die erste Unstimmigkeit

Zum Ende der Transferzeit wurde kolportiert, dass das Verhältnis zwischen ihm und Watzke nicht das beste sein soll und er von gewissen Personalentscheidungen gar nichts gewusst habe. Beispiel: Alexander Isak, den er davor angeblich nicht einmal kannte. Im Sommer wollte er schon Ömer Toprak von Leverkusen, er wurde jedoch vertröstet und bekam "nur" Barcelonas Reservisten Marc Bartra.

Die hohen Erwartungen könnten sich auf die unmissverständliche Ziel-Ausgabe Watzkes beziehen, der die Qualifikation für die Champions League als Muss ausgibt.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc versuchte, die Aussagen Tuchels hingegen abzuschwächen: "Ich bin mir sicher, dass Thomas' Kritik sich ausschließlich auf die Mannschaft bezogen hat."

Dass Tuchel fast eine Jugendmannschaft in Darmstadt auflaufen ließ, kam trotzdem nicht gut an. Ebenso vermisst die BVB-Riege die Weiterentwicklung. Deutsche Medien sind sich bereits einig, dass eine Vertragsverlängerung Tuchels über 2018 hinaus unter diesen Umständen wohl kein Thema sein wird.

Textquelle: © LAOLA1.at

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