Köln "teilweise leblos" gegen Hertha

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Die Kölner sind nach der nächsten Niederlage gegen Hertha kritisch mit der eigenen Leistung, versprühen aber dennoch noch einen Funken Hoffnung.

Zum wiederholten Mal stellen sich die Spieler vor ihren Trainer: "Wir wussten, Hertha ist stark bei Standards und hat viele kopfballstarke Spieler. Das hatte der Trainer vorher nochmal angesprochen, umso bitterer, dass es dann so passiert", erklärt Goalie Timo Horn gegenüber "Sky" und fährt fort: "Teilweise waren wir zu leblos. Wir hatten nach dem 0:1 eine Phase, in der gar nichts ging."

Auch Kapitän Matthias Lehmann, der den Elfmeter zum 0:2 verursachte, ist niedergeschlagen.

"Wir haben zwei Punkte. Nach Donnerstag (Anm. Sieg gegen Arsenal) haben wir gehofft, den Schwung mitzunehmen. Dass wir dann nach einer Ecke das Tor kassieren, tut weh. Und dass dann irgendwann die Stimmung kippt, ist verständlich. Da kann man den Fans keinen Vorwurf machen. Die haben extreme Geduld mit uns."

Weiter erklärt er: "Wir müssen endlich wieder ein Spiel gewinnen. Wir haben zwar viele Verletzte, aber ob wir dann 16-Jährige oder 37-Jährige auf dem Feld stehen haben, ist egal."

Stöger hat weiter Hoffnung

Stöger selbst erkennt, dass es noch eine "Mammutaufgabe" wird, hat aber weiterhin Hoffnung.

"Wir wissen, die Thematik wird in fünf oder sechs Wochen nicht korrigiert sein. Sicher werden wir bis zum Schluss im Abstiegskampf stecken. Wir haben aber auch immer wieder Spiele, wenn hier auch im Stadion die Stimmung ist, die uns seit Jahren trägt, in denen etwas geht. Aber es wird natürlich immer schwieriger zu vermitteln, dass es noch klappen kann. Die Jungs sind aber ein super Haufen und wir werden alles probieren."

Zuspruch auch vom Gegner

Ex-Kölner Mitchell Weiser kennt die Situation: "Als ich damals hochgekommen bin, war die Situation ähnlich. Die Leute machen das hier alles aber sehr positiv, ich hoffe sie behalten das bei. Im Fußball ist alles möglich, ich denke alle hoffen, dass der FC in der ersten Liga bleibt."

Gäste-Trainer Pal Dardai war nicht gänzlich zufrieden mit seinem Team, findet aber gefallen an seiner Doppelspitze. "Das funktioniert gut. Davie (Anm. Selke) geht viele Wege, das ist anstrengend für den Gegner. Ibisevic ist erfahren und das passt sehr gut."

Was passiert mit Stöger?

Es scheint nicht mehr viel für Stöger zu sprechen. Vize-Präsident Schumacher hatte am Sonntagmorgen im "Sport1-Doppelpass" ausgeschlossen, dass es für den Wiener ein Endspiel gibt.

Dennoch betonte er, dass wenn die Mannschaft "eine desaströse Leistung abruft und alles zusammenbricht, muss man drüber nachdenken." Stöger selbst hatte nach dem Spiel zum wiederholten Mal klargestellt, dass er nicht hinschmeißen werde.


Textquelle: © LAOLA1.at

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