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Lainer fürchtet keinen "Fall Kalou" bei Gladbach

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Stefan Lainer kann sich einen Fall Salomon Kalou bei seinem Klub Borussia Mönchengladbach nicht vorstellen. "Bei uns wurde bislang sehr professionell und verantwortungsvoll mit der Situation umgegangen", sagt der 27-jährige Salzburger im Interview der "Rheinischen Post" (Montag).

Anfang Mai hatte Hertha-Profi Kalou mit einem in den sozialen Netzwerken geposteten Video aus der Kabine des deutschen Bundesligisten für Aufsehen gesorgt. Darin missachteten die Berliner Profis mehrfach die Hygiene-Regeln während der Coronakrise. Kalou wurde daraufhin von seinem Klub suspendiert.

"Ich will diesen einen speziellen Fall gar nicht bewerten. Generell steht der Fußball sehr in der Öffentlichkeit. Das bedeutet, dass die Aufmerksamkeit sehr groß ist und viel darüber diskutiert wird. Dieser Verantwortung muss man sich bewusst sein", sagt Lainer.

Für das kommende Wochenende ist die Fortsetzung der seit zwei Monaten unterbrochenen Saison in der 1. und 2. deutschen Bundesliga geplant.

10 bis 13 Millionen Euro Verlust für Gladbach

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Borussia Mönchengladbach hat den Verlust aufgrund der Coronakrise auf "10 bis 13 Millionen Euro" beziffert.

"Wenn wir die Saison zu Ende spielen können", sagt Gladbachs Finanz-Chef Stephan Schippers am Montag einschränkend. Ansonsten könnte der Verlust auf maximal 32 Millionen Euro ansteigen.

Von der eingeplanten TV-Geld-Charge in Höhe von 22 Millionen Euro hat die Borussia laut Schippers bisher drei Millionen Euro überwiesen bekommen. "Für jedes weitere Spiel bekommen wir einen Teilbetrag überwiesen. Man kann sich leicht ausrechnen, auf was die Summe zusammenlaufen würde, wenn wir die Saison abbrechen müssten", sagt der 52-jährige Geschäftsführer.

Schippers bezeichnet die Situation zwar als "Belastung", sie sei allerdings nicht existenzbedrohend: "Borussia Mönchengladbach ist gesund, aber nicht reich. Wir werden mit der Krise zurande kommen."

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