So denkt Kahn über Alaba-Zukunft

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Oliver Kahn ist der starke Mann der Zukunft beim FC Bayern München.

Das Vorstandsmitglied freut sich über die Vorentscheidung auf dem Weg zum 8. Meistertitel in Folge. Bei "Sky90" äußert er aber durchaus Überlegungen, im Sommer auf die Transferbremse zu treten.

Auch zur Zukunft von Abwehr-Boss David Alaba (27) hat der "Titan" und ehemalige Weltklasse-Torhüter Kahn seine Meinung. "Wir sind mit allen Spielern im Gespräch, ob es Thiago ist oder Alaba. Alaba hat eine Entwicklung genommen, gerade in den letzten Monaten, als Chef. Wie er jetzt die Mannschaft lautstark anführt, wir sind alle sehr, sehr zufrieden mit ihm.

Trotzdem kann Kahn verstehen, dass man sich nach so langen Jahren in einem Verein Gedanken macht, ob es noch andere Optionen gibt oder man seine Karriere bei seinem Stammverein beendet. "Alaba spielt schon sehr, sehr lange beim FC Bayern München. Thiago ist auch im 7. Jahr. Dass die sich auch mal Gedanken machen, ist klar. Aber ich glaube wir, als FC Bayern, haben sehr, sehr gute Argumente, wenn man sich das im europäischen Kontext anschaut, dass die Spieler wissen, was sie bei uns haben."

Der Transfermarkt ändert sich derzeit enorm. Die Auswirkungen der Corona-Krise machen auch vor dem Fußball nicht Halt. Kahn ist eher skeptisch, dass der Markt in diesem Sommer noch anspringen wird. Ein Transfer-Stopp sei nicht auszuschließen.

"Das könnte eine Option sein. Wir schauen uns im Moment alles an, wie viele europäische Vereine auch. Ich habe nicht festgestellt, dass die Vereine bereit sind, große Transfers zu machen", gesteht der Ex-Torhüter.

Was passiert mit Havertz und Sane?

Dies könnte durchaus Auswirkungen auf die kolportierten Transfers von Kai Havertz und Leroy Sane haben. Doch Kahn, der im Jänner 2022 Karl-Heinz Rummenigge als Vorstands-Boss ablösen wird, hält sich bedeckt.

"Natürlich ist Havertz ein Top-Talent, ein super Spieler, das heißt aber nicht, dass der FC Bayern an all diesen guten Spielern interessiert ist. Der hat einen laufenden Vertrag bis 2022."

Auch in der Causa Sane gibt Kahn keine Details preis: "Sane hat eine Verletzung hinter sich, versucht Stück für Stück wieder Anschluss zu finden. Ich glaube, es ist schwierig, hier und heute über Spieler zu sprechen, die einen gültigen Arbeitsvertrag haben."

Textquelle: © LAOLA1.at

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