Sabitzer: "Spiele nicht, um Geldspeicher zu bauen"

Sabitzer: Foto: © GEPA
 

Im Sommer 2014 hat Marcel Sabitzer seinen ersten Vertrag bei RB Leipzig unterschrieben, seit Sommer 2015 spielt der Steirer auch tatsächlich in Deutschland.

216 Pflichtspiele hat der Offensivspieler inzwischen für die "Roten Bullen" aus Ostdeutschland bestritten, seine Entwicklung ist beachtlich. Der 26-Jährige zählt inzwischen zu den besten Spielern der deutschen Bundesliga, ist beim Champions-League-Starter auch Kapitän.

Da ist es nur logisch, dass die Begehrlichkeiten anderer Klubs wachsen. Zumal der Vertrag des 46-fachen ÖFB-Teamspielers nur noch bis Sommer 2022 läuft. Vor allem Tottenham soll immer intensiver um Sabitzer buhlen.

"Ich habe bis 2022 einen Vertrag, und nicht nur bis zum Sommer. Es ist in Mode gekommen, dass man die Zukunftsfrage stellt, sobald ein Spieler in die letzten 18 Monate seines Vertrags kommt. Das heißt aber nicht, dass in dem Moment schon alles entschieden werden muss", stellt der ÖFB-Legionär in der "SportBild" klar. Er habe jedenfalls "keinen Stress" und fühle sich in Leipzig wohl, versichert er.

"Möchte Pokale in der Hand halten"

Sabitzer weiter: "Leipzig gehört schon jetzt zu den tollen Klubs. Aber RB muss nicht der einzige geile Verein in meiner Vita bleiben. Ich bin ja erst 26."

Geld spiele für ihn nur eine untergeordnete Rolle, erklärt Österreichs Fußballer des Jahres 2017: "Das Gehalt ist jetzt nicht mein Hauptaugenmerk. Da geht es mir schon gut genug, da muss ich mir nicht tagtäglich den Kopf zerbrechen. Ich spiele Fußball nicht dafür, nach meiner Karriere einen Geldspeicher zu bauen, sondern für Erfolge. Ich war schon immer ein Gewinner-Typ und möchte Pokale in der Hand halten."

Diese waren in seiner bisherigen Karriere eher rar gesät - 2015 holte er mit RB Salzburg das Double, 2011 wurde er mit der Admira Meister in der 2. Liga.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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