"Das kann ich ins Reich der Fabel verweisen"
Auch die Leipziger, die von Dietrich Mateschitz und dessen Red-Bull-Konzern finanziert werden, plagen in der Coronakrise Sorgen. "Bei uns wird immer kolportiert, dass ich Herrn Mateschitz anrufe und dann direkt das Geld überwiesen wird. Das kann ich ins Reich der Fabel verweisen", erklärte Mintzlaff.
"Auch wir haben Budgets und müssen, wollen und werden uns an die Regularien halten."
Die besonderen Startvoraussetzungen durch die Investitionen von Red Bull erkannte zwar auch Mintzlaff an. Der Hauptgesellschafter erwarte aber auch, "dass wir sorgfältig und nachhaltig mit den Ressourcen umgehen", betonte der Geschäftsführer des Klubs der ÖFB-Teamspieler Marcel Sabitzer, Konrad Laimer und Hannes Wolf.
Mintzlaff verweist auf nachhaltigen Weg der Leipziger
Mintzlaff sieht die Erwartungen bisher als erfüllt an. Leipzig erreichte vor dem Ausbruch der Coronakrise das Champions-League-Viertelfinale und liegt in der Bundesliga auf Rang drei.
"Viele Kritiker, die uns vorgeworfen haben, dass wir die Liga finanziell auf den Kopf stellen, haben wir eines Besseren belehrt", meinte Mintzlaff. "Ich glaube, dass viele diesen nachhaltigen und kontinuierlichen Weg anerkennen."