Querfeld droht bei Union Berlin weiter die Reservistenrolle
Der ÖFB-Legionär ist unter Neo-Coach Lustrinelli derzeit nicht erste Wahl. Vor dem Duell mit Borussia Dortmund spricht wenig für eine Rückkehr in die Startelf.
Leopold Querfeld muss bei Union Berlin weiter um seinen Platz in der Innenverteidigung kämpfen.
Vor dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund am morgigen Samstag (15:30 Uhr im LIVE-Ticker) deutet wenig darauf hin, dass der 22-Jährige in die Startelf zurückkehrt.
Trainer setzt auf Kontinuität
Neo-Coach Mauro Lustrinelli will nach dem jüngsten Erfolg gegen die SV Elversberg möglichst wenig verändern. "Wir werden im nächsten Spiel nicht viele Wechsel machen, das ist klar", kündigte der Schweizer auf der Pressekonferenz am Freitag an.
Auch in der Innenverteidigung dürfte es keine Änderung geben. Die Sommer-Neuzugänge Felix Uduokhai und Zeno van den Bosch überzeugten zuletzt im Abwehrzentrum. "Sie haben es sehr gut gemacht. Sie passen sehr gut zusammen", lobte Lustrinelli das Duo.
Querfeld sollte Abwehrchef werden
Für Querfeld, der nach den Abgängen von Diogo Leite und Danilho Doekhi eigentlich eine zentrale Rolle in der Union-Abwehr einnehmen sollte, ist die Entwicklung ein gewaltiger Rückschlag. Immerhin ist der ÖFB-Legionär mit einem Marktwert von 17 Millionen Euro auf dem Papier der wertvollste Spieler im Kader der Berliner.
In der laufenden Saison stand der Ex-Rapidler dreimal in der Startelf, konnte defensiv allerdings nicht überzeugen. Beim ersten Saisonsieg gegen Elversberg saß Querfeld auf der Bank – Union blieb dabei erstmals ohne Gegentor.