ÖFB-Legionär wurde vor Derby ausgebootet
Der 33-Jährige tauchte beim Traditionsduell mit dem 1. FC Köln nicht im Kader auf. Trainer Alexander Blessin erklärt warum.
Kevin Stöger spielt bei Borussia Mönchengladbach in den Planungen von Alexander Blessin aktuell keine große Rolle.
Der Neo-Coach hat den 33-jährigen Österreicher vor dem Derby am vergangenen Sonntag beim 1. FC Köln ausgebootet.
Blessin erklärte der "Rheinischen Post": "Das sind Kader-Entscheidungen, bei denen man abwägt. Wir haben junge, hungrige Spieler. Mathieu Nguefack hat mir einfach gefallen. Deshalb habe ich mich für ihn und nicht gegen Kevin Stöger entschieden."
Obwohl gleich sechs etatmäßige Stammkräfte gefehlt haben, war für den Mittelfeldspieler kein Platz im Kader. Neben Nguefack haben Florian Neuhaus, Zento Uno und Philipp Sander offenbar bessere Karten.
Vertrag läuft aus
Im Sommer 2024 ist Stöger ablösefrei von VfL Bochum zu den "Fohlen" gewechselt.
Seither ist der fünffache ÖFB-Teamspieler bei insgesamt 69 Pflichtspiel-Einsätzen nur 31 Mal in der Startelf gestanden. In der laufenden Bundesliga-Spielzeit kam Stöger bislang in drei Spielen zum Einsatz.
Absolviert der Routinier mindestens die Hälfte der Bundesliga-Saisonspiele (17), verlängert sich sein im nächsten Sommer auslaufender Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr bis 2028.
Im Kader der Borussen soll Stöger zu den Topverdienern zählen.