Romano Schmids Abschied vom SV Werder Bremen ist nur noch Formsache.
Wie der Klub am Montag mitteilt, reist der ÖFB-Teamspieler nicht mit ins zweite Trainingslager nach Harsewinkel. Der Steirer wurde für Gespräche mit einem anderen Klub freigestellt.
Bei dem besagten Klub soll es sich nach wie vor um Frosinone Calcio handeln. Das berichtet unter anderem die APA.
Der Serie-A-Aufsteiger soll eine Sockelablöse von 8,5 Millionen Euro exklusive zwei Millionen an möglichen Bonuszahlungen an die Weser überweisen.
US-Fonds investiert in Serie-A-Aufsteiger
Bei Frosinone war erst Anfang Juli der US-Fonds Clara Vista als neuer Mehrheitseigentümer eingestiegen. Die Investmentgesellschaft, in deren Mehrheitsbesitz auch Premier-League-Aufsteiger Ipswich Town steht, zahlte für 80 Prozent der Klubanteile 41,5 Millionen Euro - und will weiter in Frosinone investieren.
Schmid spielt seit 2020 für Werder, in der Vorsaison gelangen ihm in der Liga vier Tore und acht Assists. Im ÖFB-Team ist der 1,68-Meter-Mann unter Trainer Ralf Rangnick zur Stammkraft avanciert. Sein letztes von bisher vier Länderspiel-Toren erzielte er im Juni in der WM-Auftaktpartie gegen Jordanien (3:1).
Auch Schmids ÖFB-Kollege Florian Grillitsch soll laut italienischen Medien und Transferexperten vor einer Unterschrift bei Frosinone stehen. Der 31-jährige Mittelfeldmann war zuletzt aus seinem Vertrag bei SC Braga ausgestiegen und ist vereinslos.