Trikot-Tausch mit Schiri zum Karriereende

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Was für ein Abend für Adi Hütters Eintracht aus Frankfurt! Beim 3:1-Heimerfolg über Schalke hatte das Team des österreichischen Trainers mehr als nur einen Grund zur Freude.

Nach 17 Jahren Profi-Fußball verabschiedete sich der 34-jährige Argentinier David Abraham, der in Frankfurt als Kapitän stets zum Stammpersonal zählte, in die Fußball-Pension.

Nach dem Schlusspfiff war Hütter einer der ersten, der auf den Platz stürmte, um seinen Kapitän zu herzen. Eine selten gesehen, aber durchaus bemerkenswerte Geste war dann der Trikot-Tausch mit Schiedsrichter Manuel Gräfe, der von dem Respekt und der Anerkennung, die sich der Verteidiger in der Bundesliga erarbeitet hat, zeugte.

"Ich bin froh, dass ich meine Karriere an dem Ort beenden durfte, wo ich so viel bekommen habe. Es war schön sich hier zu verabschieden", so Abraham, der die letzten fünfeinhalb Jahre bei der Eintracht verbachte und 2018 den DFB Pokal gewinnen konnte, nach seinem letzten Spiel.

Traum-Rückkehr für Goalgetter Luka Jovic

Gerade einmal zehn Minuten benötigte der Serbe Luka Jovic, der schon von 2017 bis 2019 im Dress der Eintracht für Furore sorgte, um bei seiner Rückkehr als Joker zu stechen, um dann in der Nachspielzeit mit seinem Treffer zum 3:1 für die Eintracht endgültig den Deckel drauf zu machen.

"In der Halbzeitpause haben wir oben schon gesagt, dass das Drehbuch geschrieben ist. Irgendwie hat es sich angedeutet, wenn er jetzt reinkommt, wird er wahrscheinlich genau dieses Tor machen", beschreibt Sportvorstand Fredi Bobic bei "Sky" das perfekte Drehbuch bei der Rückkehr des 23-Jährigen. Dass dieser dann noch ein zweites Tor nachlegte, beschreibt Bobic gar als "Hollywoodfilm".

Jovic hat damit am Sonntag in 32 Minuten so viele Tore erzielt, wie bei Real Madrid in 32 Spielen. "Das ist schön für David, mit einem Sieg die Karriere zu beenden", betitelt Bobic das Abschiedsgeschenk des serbischen Rückkehrers an Abgänger Abraham.


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