Endstand
2:1
1:1 , 1:0
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Muslic nach später Niederlage: "Muss ich auf meine Kappe nehmen"

Für den Tiroler herrscht nach der Partie Ernüchterung, auch weil er selbst Fehler gemacht hat.

Muslic nach später Niederlage: "Muss ich auf meine Kappe nehmen" Foto: © IMAGO / Nordphoto

Für den FC Schalke 04 lief im Spiel am fünften Bundesliga-Spieltag gegen den SC Freiburg lange Zeit alles nach Plan.

Die "Königsblauen" waren bis zur 85. Minute am Weg, überraschend einen Punkt gegen die Breisgauer zu holen, doch dann sorgte Keisuke Goto für den späten 2:1-Siegtreffer aus Sicht der Freiburger (Zum Spielbericht>>>).

Dabei zeigte das Team von Miron Muslic vor allem im zweiten Abschnitt eine starke und kämpferische Leistung. Im ersten Durchgang waren es noch die Freiburger, die klar dominant waren.

"Top-Spiel" bis zur Roten

"Freiburg war in den ersten Minuten klar die bessere Mannschaft, sie hatten die klar besseren Möglichkeiten und sind verdient in Führung gegangen. Aber nach dem Ausgleich haben wir die Kontrolle erlangt und spielen bis zur Roten Karte ein Top-Auswärtsspiel", sagt der Tiroler nach dem Spiel bei "DAZN".

Die Rote Karte, von der Muslic spricht, erhielt jedoch kein Schalker, sondern der Freiburger Yuito Suzuki. Dennoch fand das Team von Julian Schuster vor allem in Unterzahl wieder ins Spiel.

Muslic sagt dazu: "Mit der Roten Karte hat sich die Statik verändert - und das muss ich auf meine Kappe nehmen. Wir waren ausgezeichnet im Spiel. Vielleicht sind wir in den letzten 15 Minuten - wissend, das wir super im Spiel sind - zu viel Risiko eingegangen. Das muss ich auf meine Kappe nehmen."

"Nicht so stark wie in der Spur"

Schalke bleibt am Ende ohne Punkte gegen den neuen Tabellenführer stehen, dennoch kann Muslic auch aus solchen Spielen etwas mitnehmen.

"Wir lernen noch, aber wir werden uns finden und haben die Lust, uns zu entwickeln, zu steigern und zu lernen. Es gibt sehr viele positive Dinge, die wir rausnehmen müssen. Aber wir müssen auch über die letzten 15 Minuten sprechen, wo wir einfach unsere Spur verlassen. Und wenn Schalke die Spur verlässt, dann sind wir nicht so stark, wie in der Spur", meint Muslic.

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