Herbe Götze-Kritik an Ex-Trainer Stöger

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Die Zeit von Peter Stöger als Trainer von Borussia Dortmund ist zu Ende. Einer, der unter dem Wiener nicht zur Geltung kam, war Mario Götze. Der deutsche WM-Goldtorschütze 2014 bringt nun in der "DAZN"-Doku "Being Mario Götze" die Enttäuschung gegenüber seinem Ex-Trainer zum Ausdruck.

"Ich war sehr, sehr enttäuscht - auch von der Art und Weise, weil es immer sehr schwierig ist, über die Öffentlichkeit zu kommunizieren", sagt der 26-Jährige im Bezug auf die persönliche Kritik, die er nach dem Europa-League-Aus gegen Salzburg über sich ergehen lassen musste. "Es war in der Situation definitiv nicht richtig, sich da einen rauszupicken und mich quasi hinzustellen und zu sagen, ich sei ein personifizierter Misserfolg."

Lieber wäre ihm eine persönliche Unterredung gewesen. "Da bin ich der Erste, der kritikfähig ist und sich die Sachen anhört. Von daher fand ich, dass das nicht die feine Art war. Ich kannte es in der Form nicht und habe es auch noch nie so erlebt."

Auch Pep war nicht perfekt

Kritische Worte gibt es aber nicht nur für Peter Stöger, sondern auch für Pep Guardiola, unter dem Götze beim FC Bayern München tätig war.

Der Spanier sei zwar "fachlich einer der besten Trainer, eine enorme Bereicherung", aber überehrgeizig und ohne Sinn für Empathie. "Es war nicht leicht für mich, gerade weil ich von 'Kloppo' gekommen bin, der wie ein fußballerischer Vater war. Pep war der komplette Unterschied. Für einen Weltklasse-Trainer gehört Empathie dazu, jeder Sportler ist auch Mensch und man sollte beides vereinen", so Götze.

Guardiola würde im Kampf um den Erfolg zu sehr in Rastern denken und die menschliche Komponente zu sehr außen vor lassen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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