Lindner nach seinem Debüt selbstkritisch

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584 Tage nach seiner Unterschrift für Eintracht Frankfurt hatte das Warten für Heinz Lindner ein Ende.

Zum Rückrundenstart beim Auswärtsspiel gegen RB Leipzig musste der Oberösterreicher dann gar nicht lange warten. Nur 125 Sekunden lang stand sein Konkurrent Lukas Hradecky im Tor, ehe er wegen eines Handspiels außerhalb des Strafraums Rot sah.

"Man rechnet immer damit, dass man reinkommt, man bereitet sich immer so vor, als ob man spielen würde. Und diese Woche war es dann soweit", sagt Lindner bei "Sky".

Ob er aufgeregt gewesen sei? "Nein, aber ein bisschen nervös war ich schon. Das gehört am Anfang dazu. Es ist natürlich etwas Besonderes, sein Bundesliga-Debüt zu geben. Mit der Zeit habe ich die Nervosität aber abgelegt", so der 26-Jährige.

"Unterm Strich bin ich zufrieden"

Zeit, um anzukommen, blieb dem achtfachen ÖFB-Teamspieler keine. Den aus Hradeckys Handspiel resultierenden Freistoß konnte Lindner zwar parieren, mit dem Nachschuss kassierte er dann aber das 0:1. "Ich habe einen kleinen Schritt zur Seite gemacht, sonst hätte ich den Ball statt nach vorne auf die Seite abwehren können", gibt sich der Keeper eine Teilschuld am Tor.

Nachsatz: "Unterm Strich bin ich mit meiner Leistung aber zufrieden." Auch von Trainer Niko Kovac gibt es Lob: "Er hat zwei, drei sehr gute Bälle gehalten." Am Ende stehen fünf gehaltene Bälle, aber eine 0:3-Niederlage zu Buche.

Hradecky wird zumindest ein Spiel gesperrt, also steht Lindner am kommenden Freitag im Auswärtsspiel gegen Schalke 04 erneut im Tor der Eintracht.


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