Brisanz im letzten Grillitsch-Heimspiel für Werder

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Am Samstag wird Florian Grillitsch vor seinem letzten Heimspiel für Werder Bremen offiziell verabschiedet.

Der ÖFB-Legionär wechselt im Sommer bekanntlich nach Hoffenheim. Bremens Gegner am Samstag? Wie könnte es anders sein: Hoffenheim.

Der 21-Jährige ist sich der brisanten Konstellation natürlich bewusst.

"Ich will nicht, dass der Fokus auf meiner Person liegt. Wir haben als Mannschaft noch ein Ziel vor Augen, das wir erreichen wollen", erklärt der Niederösterreicher im "Kicker".

"Werde mich nicht in der Gästekabine umziehen"

So gesehen kann man getrost von doppelter Brisanz sprechen. Der SV Werder Bremen träumt nach dem bislang so famosen Frühjahr noch von der Qualifikation für die UEFA Europa League, Hoffenheim braucht im Fernduell mit Borussia Dortmund jeden Punkt für die direkte Qualifikation für die UEFA Champions League.

Eine Niederlage in Bremen könnte diesen Traum für den zukünftigen Arbeitgeber von Grillitsch bereits platzen lassen.

Der Mittelfeldspieler versichert, dass er bis zum letzten Moment loyal gegenüber Werder sein werde und grinst: "Ich glaube nicht, dass ich mich in der Gästekabine umziehen werde."

Er wolle sich nicht nachsagen lassen, nicht bis zuletzt alles gegeben zu haben. Bremens Sportchef Frank Baumann versichert, dass Grillitsch "mit Kopf und Herz bis zum Ende bei Werder" sein werde.

Nagelsmann als Hauptmotiv für Grillitsch

Zu viele Gedanken will sich der ÖFB-Teamspieler, der Ende März gegen Finnland sein Länderspiel-Debüt gefeiert hat, ohnehin nicht machen: "Das wäre konraproduktiv, dann helfe ich der Mannschaft auch nicht weiter."

Über den Wechsel zu Hoffenheim würde er ab liebsten gar nicht sprechen, verrät in der "Bild" jedoch, dass Julian Nagelsmann sein Hauptmotiv für einen Wechsel gewesen sei: "Der Trainer spielt die größte Rolle. Er ist ein wichtiger Faktor."

Am Samstag hat der 21-Jährige die Gelegenheit, Eindruck bei Nagelsmann zu schinden. Grillitsch glaubt: "Hoffenheim hat den größeren Druck. Da geht es um die Champions League."


Textquelle: © LAOLA1.at

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