Schalke-Manager Heidel kontert Scholl-Kritik

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Christian Heidel verteidigt seinen Trainer Domenico Tedesco gegen die Kritik von Mehmet Scholl.

"An seiner Stelle wäre ich lieber nochmal mit dem Lada durch die Stadt gefahren, bevor ich so ein Zeug sage. Das war nicht gut, was er sagt", wütet Heidel bei "Sky" vor dem Duell seiner Schalker in Mönchengladbach.

Ex-Bayern-Profi Scholl hatte sich zuvor im "Bayrischen Rundfunk" abwertend über die sogenannten "Systemtrainer" geäußert und namentlich Schalke-Coach Domenico Tedesco und Stuttgarts Trainer Hannes Wolf kritisiert.

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Scholl wirft den jungen Coaches unter anderem vor, dass sie unbequemen Kickern und "Straßenfußballern" keine Chance mehr geben würden. Heidel will das nicht so stehen lassen:

"Das Problem ist, dass Mehmet die jungen Trainer noch nie hat arbeiten sehen. Er soll alle unsere Spieler fragen, wie unser Trainer mit ihnen umgeht. Das ist Sozialkompetenz."

Tedesco selbst reagierte da deutlich gelassener als sein Manager: "Er war ein super Fußballer, ich habe immer gerne zugeschaut. Ich kann nichts positives oder negatives zu seinen Worten sagen, da ich ihn nicht kenne."

Auch Manuel Baum, Übungsleiter des FC Augsburg, wurde mit den Aussagen von Scholl konfrontiert und stellt klar: "Die Herangehensweise bei uns im Verein ist, dass man auf jeden Einzelnen eingeht und versucht, unterschiedlich mit ihm zu kommunizieren und zu vermitteln. Und ich denke, dann kriegt man auch - was auch immer 'unbequem' ist - Spieler so in die Richtung, dass sie im Team funktionieren."


Textquelle: © LAOLA1.at

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