Dejan Ljubicic in Köln: Wie Rapid, nur größer

Dejan Ljubicic in Köln: Wie Rapid, nur größer Foto: © getty
 

Dejan Ljubicic ist beim 1. FC Köln nicht wegzudenken.

Der Ex-Rapidler hat in der deutschen Bundesliga von Anfang an Fuß gefasst und seinen Stammplatz im Mittelfeld ergattert. Das kam selbst für den ehrgeizigen 24-jährigen Wiener überraschend.

"Das habe ich selbst nicht richtig geglaubt! Ich dachte, dass ich zwei, drei Monate brauchen werde. Aber ich habe es geschafft, den Trainer zu überzeugen. Zudem kommt mir das hohe Pressing entgegen", gibt Ljubicic in der "Krone" zu. Beim 4:1-Sieg im hitzigen Derby gegen Borussia Mönchengladbach ballerte sich der Mittelfeldspieler endgültig in die Herzen der Fans. "Ein Gänsehaut-Moment, den ich nie mehr in meinem Leben vergessen werde."

Obwohl er Rapid-Kapitän war, verwirklichte Ljubicic im Sommer seinen Traum vom Ausland. Dabei unterschrieb er seinen Vertrag bereits früh, als noch nicht einmal feststand, ob Köln in die Bundesliga aufsteigt oder in der 2. Liga verweilen wird. "Der Klub ist groß, hat Tradition - ähnlich wie Rapid, nur noch größer. Wenn man hier spielt, dann weiß man, wo man gelandet ist."

Rapid hat immer einen Platz in seinem Herzen, noch dazu kickt jetzt mit Robert Ljubicic sein Bruder in Hütteldorf. "Wir reden ständig über Rapid. Rapid ist noch immer eine große Liebe von mir." Neo-Coach Ferdinand Feldhofer traut er zu, wieder Power in die Mannschaft zurückzubringen, trotzdem lobt er auch Vorgänger Didi Kühbauer, der das "schon auch richtig gut gemacht hat".

Selbst arbeitet Ljubicic an der Seite eines Kulttrainers. Die Kölner stehen mit Steffen Baumgart auf Rang 10 der deutschen Bundesliga. "Was ihn besonders macht, ist seine Ehrlichkeit. Er spricht direkt an, was ihm gefällt und was nicht. Wenn wir was nicht gut machen, dann kann er schon laut werden. Auf Kleinigkeiten, wie genau in den Fuß spielen, legt er sehr viel Wert."

Der Trainer hat die Geißböcke auch emotional mit auf eine Reise genommen, mit dem Neo-ÖFB-Teamspieler an Bord. "Wir können uns glücklich schätzen, dass wir so einen Trainer in Köln haben. Ich glaube nicht, dass das seine letzte Station sein wird."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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