Frankfurt: Oliver Glasner auf Kandidaten-Liste

Frankfurt: Oliver Glasner auf Kandidaten-Liste Foto: © getty
 

Nach dem bestätigten Wechsel von Trainer Adi Hütter von Eintracht Frankfurt zu Borussia Mönchengladbach hat es nicht lange gedauert, bis die ersten Nachfolge-Kandidaten für den Vorarlberger die Runde machten.

Einer davon ist laut "Sky" Ralf Rangnick. Der ehemalige Leipzig-Sportdirektor und -Trainer soll bei Frankfurt eine Doppel-Rolle einnehmen und in der kommenden Saison als Trainer und Sportvorstand fungieren.

Laut der "Bild-Zeitung" stehen noch drei weiteren Namen auf der Liste der Eintracht: Oliver Glasner, Roger Schmidt und Sandro Schwarz.

Glasner steht bei Wolfsburg noch bis 2022 unter Vertrag, soll jedoch eine Ausstiegsklausel besitzen. Der Oberösterreicher wurde auch schon bei Gladbach als Kandidat gehandelt, ehe Hütter bei der Borussia anheuerte.

Ex-Salzburg-Trainer Roger Schmidt coacht aktuell PSV Eindhoven, wo er einen Kontrakt bis 2022 besitzt. Ex-Mainz-Coach Sandro Schwarz trainiert Dinamo Moskau, auch er hat einen Vertrag bis 2022. In beiden Fällen soll es keine Ausstiegsklausel geben.

Mit Rangnick, der von 2012 bis 2015 als Sportdirektor in Salzburg tätig war, soll es diese Woche noch ein Gespräch geben.

Vertrag von Bobic vorzeitig aufgelöst

Unterdessen gibt Frankfurt auch offiziell die Trennung von Sportvorstand Fredi Bobic am Saisonende bekannt. Der Vertrag von Bobic werde vorzeitig zum 31. Mai aufgelöst, teilt der Klub am Mittwoch mit. Über die Details wurde Stillschweigen vereinbart.

Bobic hatte eigentlich noch einen Vertrag bis 2023, machte aber schon vor geraumer Zeit klar, dass er gehen will.

Damit verliert die Eintracht im Sommer seine komplette sportliche Führungsriege. Chefcoach Hütter zieht es nach Mönchengladbach, der Vorarlberger unterschrieb bei der Borussia einen Vertrag bis 2024. Bobic wird seit einigen Wochen mit Hertha BSC in Verbindung gebracht. Sportdirektor Bruno Hübner verlässt die Eintracht im Sommer ebenfalls. Er ist allerdings der Einzige aus dem Trio, dessen Vertrag ganz regulär ausläuft und nicht verlängert wird.

Aufsichtsratschef Philip Holzer ist nun in der Pflicht, das Machtvakuum bei dem Klub, der auf Champions-League-Kurs liegt, zu schließen.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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