Scharfe Bayern-Kritik an Hansi Flick

Scharfe Bayern-Kritik an Hansi Flick Foto: © getty
 

Gestaltet sich der Abgang von Erfolgstrainer Hansi Flick vom FC Bayern München zu einer richtigen Schlammschlacht?

Nachdem Flick am Samstag nach dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg mit seinem Vorhaben, den Verein mit Saisonende verlassen zu wollen, an die Öffentlichkeit getreten ist (Mehr dazu >>>), hat sich nun, einen Tag später, auch der Vorstand der Münchner erstmals zu Wort gemeldet - und spart dabei nicht mit Kritik am Vorgang ihres Noch-Trainers.

"Der FC Bayern missbilligt die nun erfolgte einseitige Kommunikation durch Hansi Flick und wird die Gespräche wie vereinbart nach dem Spiel in Mainz fortsetzen", heißt es in einer Pressemitteilung.

Flick missachtete interne Absprachen

Flick habe sich nicht an interne Absprachen gehalten. "Hansi Flick und der FC Bayern hatten vereinbart, den Fokus auf die Spiele gegen den VfL Wolfsburg, Bayer 04 Leverkusen und den 1. FSV Mainz 05 zu legen, um die volle Konzentration des gesamten Vereins auf diese drei wichtigen Spiele nicht zu stören", ist im Statement zu lesen.

Flick soll die Bayern am Donnerstag in einem Gespräch mit Vorstandsmitglied Oliver Kahn und Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge über seine Entscheidung informiert haben. Sportvorstand Hasan Salihamidzic war bei diesem Gespräch nicht vertreten. Zur Enttäuschung von Flick, dessen Vertrag bei Bayern bis 2023 läuft, soll sich lediglich Rummenigge lautstark für einen Verbleib des Trainers ausgesprochen haben.


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