Heynckes schließt Vertragsverlängerung aus

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Für Bayern-Trainer Jupp Heynckes ist nach der Saison definitiv Schluss.

"Nein, das ist ausgeschlossen", verkündet der 72-Jährige im Interview mit der "Welt am Sonntag" auf die Frage, ob er nicht doch in der kommenden Spielzeit beim deutschen Rekordmeister weitermachen würde.

Dennoch möchte Heynckes die Zukunft mitprägen: "Ich werde natürlich sagen, was ich machen würde. Und ich glaube auch, dass die Verantwortlichen auf meine Meinung Wert legen." Ein Anliegen ist dem Rheinländer beispielsweise die Vertragsverlängerung mit Arjen Robben.

"Für mich ist er jetzt mit 33 so gut wie nie zuvor. Er ist ein großes Vorbild für junge Spieler, die mal Karriere machen wollen. Arjen muss man nicht sagen, dass er die Übungen mit 100 Prozent machen soll. Er macht es eh. Man muss ihn eher bremsen. Wie er vorneweg geht, ist einzigartig."

Wer tritt in Heynckes Fußstapfen?

"Die Disziplin. Die klare Struktur, die er vorgibt. Das sind Sachen, die den Jungs sehr guttun. Und er hat definitiv einen neuen Teamgeist reingebracht", schwärmt Mats Hummels von seinem neuen Trainer.

Zur Diskussion ob sein Ex-Coach Thomas Tuchel auf Heynckes folgt würde er nur "dann kommentieren, wenn es so weit kommt", verrät er der "Bild am Sonntag".

Beim zweiten Kandidaten, der hoch im Kurs steht, ist der Nationalspieler ganz offen "hin- und hergerissen." Es geht um den gerade einmal zwei Jahre älteren Julian Nagelsmann. "Ich halte es nicht für unmöglich. Der Trend geht ja grade zu Taktik-Füchsen, die vier oder fünf Systeme spielen lassen. Aber wenn man jetzt Jupp Heynckes sieht, der einfach nur diese eine Sache klar einfordert und sehen will – das kann so auch funktionieren."

Eines steht für den 28-jährigen Innenverteidiger aber fest: "Ich bin auf jeden Fall Fan davon, einer deutschen Mannschaft einen deutschsprachigen Trainer zu geben."


Textquelle: © LAOLA1.at

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