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Fan-Rückkehr in Deutschland nicht vor November

Fan-Rückkehr in <a href='/de/daten/news/deutschland/' class='tag'>Deutschland</a> nicht vor November Foto: © getty

Während die österreichische Bundesliga in gut zwei Wochen aller Voraussicht nach mit bis zu 10.000 Fans in den Stadien losgeht, muss man in Deutschland noch länger auf einen Stadionbesuch warten.

Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder einigen sich am Donnerstag darauf, dass eine Arbeitsgruppe auf Ebene der Chefs der Staatskanzleien in den kommenden zwei Monaten einen Vorschlag für den Umgang mit Fans bei bundesweiten Sportveranstaltungen erarbeiten soll.

Vor November wird es damit sicher keine Fan-Rückkehr in die deutschen Stadien geben.

Personalisierte Tickets geplant

Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich sind, sollen mindestens bis Ende Dezember 2020 nicht stattfinden. Inwieweit schon früher zumindest einige Hundert Fans zugelassen werden, bleibt zunächst offen. Die Beschränkungen für Teilnehmer an solchen Veranstaltungen unterscheiden sich derzeit in den Bundesländern stark.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte am Mittwoch im Zusammenspiel mit dem Deutschen Fußball-Bund ein überarbeitetes Hygienekonzept vorgestellt und den Vereinen der Bundesliga und 2. Bundesliga zugesendet. Die 36 Klubs der DFL sollen den Leitfaden auf ihrer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 3. September in den Statuten verankern. Darin sind auch personalisierte Tickets für Zuschauer vorgesehen. Dies würde die geforderte Kontaktverfolgung ermöglichen.

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