Eintracht Frankfurt: Hütter trifft wohl drastische Maßnahme
Adi Hütter kündigt bei seinem neuen Arbeitgeber einen "Cut" an.
Adi Hütter hat bei Eintracht Frankfurt in puncto Kaderplanung noch einiges an Arbeit vor der Brust.
In einem Interview mit dem "kicker" sprach der österreichische Coach im Vorfeld seiner Rückkehr-Saison bei den "Adlern" über die laufende Kadergestaltung - diese gestaltet sich offenbar schwieriger als erhofft.
Deshalb steht Hütter offenbar davor, unliebsame Maßnahmen zu treffen.
"Ich bin nicht unzufrieden, weil..."
Wie der ehemalige Monaco-Trainer preisgibt, stehe der Mannschaft ein "Cut" bevor: "Ich mag es nicht, mit 28 oder 30 Feldspielern zu trainieren. Ich möchte mit den Spielern arbeiten, mit denen wir auch planen. Es ist für niemanden angenehm, falls dann einige Spieler überbleiben sollten. Aber das ist überall so."
Der zu große Kader bedeute jedoch nicht, dass auf dem Transfermarkt nicht noch mögliche Neuverpflichtungen eine Rolle spielen könnten.
"Wir wissen, dass wir in der Verteidigung noch etwas tun müssen. Im Mittelfeld sind wir schon sehr gut aufgestellt. Raphael Onyedika wird uns Spaß machen, Noël Aséko ist als U21-Nationalspieler ein typischer Eintracht-Transfer mit viel Potenzial. Auch Hugo Larsson, Oscar Højlund, Mario Götze und Farès Chaïbi spielen im Zentrum. Da sind wir schon überproportioniert. Auf der Zehnerposition haben wir Can Uzun, Love Arrhov und Ritsu Doan. Vielleicht müssen wir noch an vorderster Front nachlegen. Ich bin aber nicht unzufrieden, weil ich weiß, dass sich noch einiges tun wird."
Belgien-Stars und WAC-Leihspieler sollen gehen
Keine Zukunft sollen unter Hütter mindestens sechs - teils auch namhafte - Personalien haben. Das Stürmer-Trio Elye Wahi, Noel Futkeu und Michy Batshuayi soll gehen, für die Defensivspieler Niels Nkounkou und Arthur Theate wird ebenfalls ein Verkauf angepeilt.
Auch Mittelfeld-Routinier Ellyes Shkiri sowie Ex-WAC-Leihspieler Jessic Ngankam haben keine Zukunft unter Hütter.
Mit Junior Dina Ebimbe brachte man zuletzt immerhin einen Außenverteidiger an den Mann. Schalke 04 um Trainer-Legionär Miron Muslic machte dabei ein Schnäppchen - demnach betrug die Ablöse für Ebimbe nur 800.000 Euro plus eine Weiterverkaufsbeteiligung (alle Infos >>>).