Erste Verfahren gegen BVB-Gewalttäter eingeleitet

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Die Gewalttaten beim Spiel zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig (1:0) haben erste Konsequenzen.

Laut Polizei in NRW wurden am Freitag 32 Strafverfahren gegen Gewalttäter eingeleitet. 17 davon betreffen den Strafbestand der Körperverletzung. Laut Inspekteur Bernd Heinen sei die Polizei mit 237 Beamten und "nachalarmierten" Kräften richtig aufgestellt gewesen.

Sie habe auch auf die Bitte von RB Leipzig reagiert und den Mannschaftsbus umfrangreich beschützt. Da bis zu 400 Dortmunder nicht an den umgeleiteten Bus herankamen, habe sich die Gewalt "eruptiv" gegen normale Fans gerichtet.

"Extreme Aggressivität"

"Insgesamt konnte eine extreme Aggressivität und Gewaltbereitschaft der Dortmunder Anhängerschaft gegenüber den Gästen festgestellt werden. Diese richtete sich gegen jede als Leipzig-Fan erkennbare Person. Egal, ob es sich um kleine Kinder, Frauen oder Familien handelt", so der Bericht der Polizei.

"Solche hasserfüllten Fratzen habe ich noch in keinem meiner Polizeieinsätze gesehen", meinte Einsatzleiter Edzard Freyhoff. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke versprach Aufklärung: "Wir arbeiten mit Hochdruck an der Aufarbeitung und haben das Gefühl, dass wir erste Täter haben ermitteln können."

VIDEO: Das Statement von Hans-Joachim Watzke

Textquelle: © LAOLA1.at

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