Alaba nimmt Bayern-Neuzugänge in Schutz

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Vor dem Beginn der neuen Saison in der Deutschen Bundesliga, die der FC Bayern gegen Bayer Leverkusen (Fr., 20:30 Uhr, im LIVE-Ticker) eröffnet, sorgen mäßige Vorbereitungsergebnisse für kleine Sorgenfalten beim Meister.

David Alaba kann die schon jetzt aufgekommene leise Kritik an prominenten Zugängen wie James Rodriguez oder Corentin Tolisso nicht nachvollziehen. "Sie sind alle sehr positiv für uns und haben sich schnell integriert. Man merkt, dass sie der Mannschaft unbedingt helfen wollen."

Diese Hilfe wird nötig sein, denn der Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung wird kein Selbstläufer. Der Wiener strebt mit dem deutschen Rekordchampion seinen bereits siebenten Meistertitel an.

"Aber einfacher als in den letzten Jahren wird es sicher nicht, weil sich unsere Konkurrenten weiterentwickelt haben", vermutet Alaba. Als härteste Widersacher sieht der 25-Jährige Borussia Dortmund, RB Leipzig und 1899 Hoffenheim.

Real als Gradmesser

Dennoch ist die Saisonvorgabe beim FC Bayern klar. "Auch wenn die Gegner nicht schlafen - unser Ziel ist es natürlich, am Ende wieder ganz oben zu stehen", betont Alaba.

Diesbezüglich ließ so mancher Testspiel-Auftritt in den vergangenen Wochen wenig Gutes erwarten. "Einige Partien sind nicht so gelaufen, wie wir uns das gewünscht hätten, doch unter diesen Umständen mit den weiten Reisen nach Asien sollte man das nicht überbewerten", beschwichtigt er.

In der Champions League wird der erste Titel seit 2013 in Angriff genommen. In der Vorsaison kam im Viertelfinale gegen den späteren Titelträger Real Madrid erst nach Verlängerung das Aus.

"Da hat man gesehen, dass wir auch mit so einem Weltklasse-Team mithalten können. Wir brauchen uns vor niemandem verstecken und sind mit allen auf Augenhöhe", sagt Alaba mit Blick auf die europäischen Topklubs. "Unser Hunger auf diesen Pokal ist sehr groß, aber da müssen viele Kleinigkeiten zusammenpassen."


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Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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