David Alaba: Rekordmeister beim Rekordmeister

David Alaba: Rekordmeister beim Rekordmeister
 

Rekordmeister beim Rekordmeister - was David Alaba geschafft hat, können nicht viele von sich behaupten.

Der ÖFB-Star fixiert mit den Bayern am Samstag den Meistertitel 2020/21 und ist gemeinsam mit seinem Klubkollegen Thomas Müller mit nun zehn Titeln der erfolgreichste Meisterkicker in Deutschland.

Der 28-jährige Wiener war schon beim Titel 2009/10 dabei, als er unter Trainer Louis van Gaal als 17-Jähriger drei Bundesliga-Einsätze erhielt. Als Stammspieler folgten ab der Saison 2012/13 neun Meistertitel in Folge.

Spieler Meistertitel
DAVID ALABA (AUT) 10
Thomas Müller 10
Manuel Neuer 9
Robert Lewandowski (POL) 9
Jerome Boateng 9
Javi Martinez (ESP) 9
Franck Ribery (FRA) 9
Oliver Kahn 8
Mehmet Scholl 8
Philipp Lahm 8
Bastian Schweinsteiger 8
Arjen Robben (NED) 8

Neuerlicher Titel vollendet Alabas Bayern-Erfolgsgeschichte

Das Oeuvre von Alaba an der Isar kann als vollendet angesehen werden. Nun bricht der 28-Jährige Verteidiger zu neuen Ufern auf, vieles spricht dafür, dass Alaba in der kommenden Saison für Real Madrid auflaufen wird.

Im Februar 2010 wurde Alaba mit 17 Jahren, acht Monaten und zehn Tagen der zum damaligen Zeitpunkt jüngste Spieler des FC Bayern München in der Bundesliga-Historie.

Es ging steil bergauf, nach einem halben Leihjahr in Hoffenheim ist er seit der Saison 2011/12 nicht mehr aus der Stammelf der Bayern wegzudenken. Egal ob unter Jupp Heynckes, Pep Guardiola, Carlo Ancelotti, Niko Kovac oder Hansi Flick.

Die Reise mit den Bayern war auch eine vom Mittelfeld über die linke Außenverteidigerposition in die Zentrale der Defensive - was im Hinblick auf seine offensivere Rolle im ÖFB-Team für viele Diskussionen in der rot-weiß-roten Fußballwelt sorgte.

Alle Titel, die David Alaba mit dem FC Bayern geholt hat, im Überblick:

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Saison 2009/10: Meister

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Saison 2009/10: DFB-Pokal

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Saison 2012/13: DFB Superpokal

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Saison 2012/13: Meister

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Saison 2012/13: DFB-Pokal

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Saison 2012/13: Champions League

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Saison 2013/14: UEFA Supercup

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Saison 2013/14: FIFA-Klub-WM

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Saison 20013/14: Meister

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Saison 2013/14: DFB-Pokal

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Saison 2014/15: Meister

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Saison 2015/16: Meister

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Saison 2015/16: DFB-Pokal

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Saison 2016/17: DFB Supercup

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Saison 2016/17: Meister

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Saison 2017/18: DFB Supercup

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Saison 2017/18: Meister

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Saison 2018/19: DFB Supercup

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Saison 2018/19: Meister

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Saison 2018/19: DFB-Pokal

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Saison 2019/20: Meister

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Saison 2019/20: DFB-Pokal

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Saison 2019/20: Champions League

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Saison 2020/21: UEFA Supercup

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Saison 2020/21: DFB Supercup

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Saison 2020/21: FIFA-Klub-WM

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Saison 2020/21: Meister

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Abgang im Sommer

In München wurde zwar nicht über die Position, dafür in den vergangenen Monaten umso heftiger über die Modalitäten einer möglichen Verlängerung des heuer auslaufenden Vertrags mit Österreichs siebenfachem Fußballer des Jahres debattiert.

Ein langes Hin- und Her zwischen dem Klub und Alabas Berater Pini Zahavi mündete im Februar in der Bekanntgabe des Abschieds. Real dürfte das Rennen gemacht haben, der Kontrakt in Madrid auf fünf Jahre anberaumt sein.

Alaba hat nach den Triumphen in Deutschland und zwei Champions-League-Siegen also gute Chancen auf weitere große Titel. Die Meisterschaft in zwei der Top-Fünf-Ligen etwa hat noch kein rot-weiß-roter Legionär geholt.

Schon längst ist das Kapitel Alaba eine in Österreich beispiellose Erfolgsgeschichte. Und es war auch nicht unbedingt mit ihr zu rechnen, als Alaba die Wiener Austria 2008 in Richtung München verließ.

Doch mit Talent, Trainingsfleiß, Spielintelligenz und Wiener Schmäh fasste er schnell Fuß in der bayrischen Hauptstadt, wo der Sohn eines Nigerianers und einer Philippinin auch privat sein Glück fand.

Alaba ist mit Shalimar Heppner, der Tochter von Starkoch Frank Heppner, liiert, im Dezember 2019 wurden sie Eltern eines Sohnes. Schon lange, bevor er Vaterfreuden erleben durfte, betonte Alaba regelmäßig die Bedeutung seiner Familie und auch seines Glaubens.

"Meine Kraft liegt in Jesus" ist das Lebensmotto des Mitglieds der "Siebenten Tags Adventisten", einer protestantischen Freikirche.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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