BVB-Abschied? Sabitzer trifft Zukunftsentscheidung
Sein Berater gibt einen Einblick in den Transfersommer und verrät, wie es für den ÖFB-Teamspieler weitergeht.
Seit dem Sommer 2023 steht Marcel Sabitzer bei Borussia Dortmund unter Vertrag. Mit dem BVB stand der 102-fache ÖFB-Teamspieler in der Saison 2023/24 sogar im Champions-League-Finale.
Doch seit geraumer Zeit kursieren Abgangsgerüchte rund um den 32-jährigen Mittelfeldspieler. Einem möglichen Deadline-Day-Transfer schob sein Berater, Roger Wittmann, nun aber einen Riegel vor.
"Es gab zehn verschiedene Anfragen, aber Marcel Sabitzer wird bleiben", kündigte der Geschäftsführer der Berateragentur ROGON gegenüber "Sky Sport News" an.
Chukwuemeka noch ohne Kadernominierung
Damit geht der Österreicher mit den Schwarz-Gelben in sein letztes Vertragsjahr. Ob er über die Jokerrolle hinauskommt, bleibt abzuwarten. In der abgelaufenen Saison sowie in den ersten beiden Saisonspielen der aktuellen Spielzeit kam er vermehrt von der Bank.
Mit der Verpflichtung von Joey Veerman ist der Konkurrenzkampf in der Mittelfeldzentrale zusätzlich gestiegen. Das hat auch direkte Auswirkungen auf die Chancen auf Spielzeit für Carney Chukwuemeka, den zweiten ÖFB-Teamspieler in den Reihen der Borussen.
Der gebürtige Wiener kämpfte zuletzt mit muskulären Problemen, weshalb er weder im Supercup noch zum Bundesliga-Auftakt im Kader stand.
Matthäus sieht Sabitzer und Chukwuemeka als Lösungen für BVB
Chancen könnten sich für Sabitzer und Chukwuemeka aber durch die Verletzung von Giannis Konstantelias ergeben.
Laut dem ehemaligen Ballon-d'Or-Sieger Lothar Matthäus bräuchte es für diese Position nicht einmal einen Ersatz. "Mit Sabitzer hätten sie einen, der das in Österreich und beim BVB schon häufig gespielt hat – und Chukwuemeka. Die beiden können diese Position zum Beispiel meiner Meinung nach jederzeit spielen.", erklärte Matthäus in seiner Kolumne für Sky.
Der BVB hat sich aber für eine Leihe des Arsenal-Juwels Ethan Nwaneri entschieden.