FCB-Sportdirektor Salihamidzic lobt eigene Arbeit

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Hasan Salihamidzic hat sich in einem Interview mit der "Welt am Sonntag" über seine Arbeit beim deutschen Rekordmeister geäußert. Anders als die Öffentlichkeit beurteilt er seine Arbeit sehr positiv.

Auch einen Seitenhieb auf seinen prominenten Vorgänger Matthias Sammer kann er sich nicht verkneifen.

"In meiner bisherigen Arbeit habe ich wahrscheinlich mehr bewegt als meine Vorgänger in ihrer gesamten Amtszeit", so der 41-jährige Bosnier.

Sammer war von 2012 bis 2016 als Sportvorstand der Münchner äußerst erfolgreich und ist jetzt sportlicher Berater des Vorstandes von Borussia Dortmund.

Sammer musste andere Aufgaben übernehmen

"Ich schätze meinen Vorgänger Matthias Sammer sehr. Er hat eine sehr gute Rhetorik", sagt Salihamidzic, "aber ich muss keinen Rhetorikpreis gewinnen." Sammer galt während seiner Bayern-Zeit als der starke Mann beim Rekordmeister.

Präsident Uli Hoeneß sei überwiegend nicht da gewesen, wegen seiner Gefängnisstrafe wegen Steuerhinterziehung, Karl-Heinz Rummenigge habe alle Kraft in die Unternehmensführung gesteckt und auch der damalige Trainer Pep Guardiola habe nicht täglich zur Presse gesprochen, resümiert der Sportdirektor.

Zumindest einen eigenen Fehler gestand der ehemalige Mittelfeldspieler ein. "Möglicherweise war ich in der öffentlichen Wahrnehmung nicht so präsent, ich habe mich nicht in den Vordergrund gestellt", sagt er angesprochen auf seine Zurückhaltung während der Bayern-Krise der vergangenen Wochen.

Was passiert wenn Kahn kommt?

Auch auf Christian Nerlinger, der von 2008 bis 2012 bei den Bayern in der sportlichen Leitung tätig war geht Salihamidzic ein. "Als Christian Nerlinger Sportdirektor des FC Bayern wurde, war die Medienwelt gefühlt ruhiger, und der FC Bayern hatte weniger als die Hälfte des heutigen Umsatzes", so der 41-Jährige. Heutzutage sei die Aufgabe eines Sportdirektors vielfältiger.

Seit Wochen wird öffentlich immer wieder Bayern-Legende Oliver Kahn als Nachfolger von Uli Hoeneß oder Karl-Heinz Rummenigge gehandelt. Eine Arbeit unter seinem ehemaligen Mitspieler schließt Salihamidzic aber kategorisch aus.

"Mit Olli zusammenzuarbeiten kann ich mir natürlich vorstellen. Aber für mich kommt es überhaupt nicht infrage, unter einem Sportvorstand zu arbeiten", sagte er.

Textquelle: © LAOLA1.at

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