"Das ist der Bayern-Bonus!" Hertha BSC wütend

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Das Last-Minute-1:1 des FC Bayern bei Hertha BSC Berlin war nichts für schwache Nerven.

Bayern-Coach Carlo Ancelotti wurde angespuckt und antwortete mit einer Mittelfinger-Geste. Auch bei den Berlinern gingen nach dem Schlusspfiff die Wogen hoch.

"Leider gab es sehr viel Nachspielzeit. Ich glaube, das ist der Bayern-Bonus. Sorry, da kann jeder beleidigt sein, aber nach fünf Minuten muss das Spiel beendet sein. Das ist kein Pokalspiel, wir spielen keine 120 Minuten", ärgerte sich Coach Pal Dardai.

Hertha BSC kann es nicht fassen

Wieder einmal hat der deutsche Rekordmeister in letzter Minute zugeschlagen. Eine Stärke, welche die Konkurrenz zum Verzweifeln bringt.

Allerdings waren nur fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt, der Treffer von Robert Lewandowski fiel erst bei 95:59 Minuten. Es war das späteste Bundesliga-Tor seit der detaillierten Datenerfassung.

Deshalb war Hertha fassungslos. Manager Michael Preetz stürmte zu Schiedsrichter Patrick Ittrich, um ihn zur Rede zu stellen. Auch sonst gab es Tumulte auf dem Spielfeld. Marvin Plattenhardt gab zu: "Nach dem Ausgleich mussten meine Emotionen raus. Das ist alles so enttäuschend."

Auch Per Skjelbred konnte es nicht fassen: "Das späte Tor nervt unendlich. Wahnsinn, dass der Schiri so lange hat nachspielen lassen." Und Niklas Stark ergänzte: "Der Ausgleich fiel in der 96. Minute? Es waren doch 5 Minuten Nachspielzeit. Unglaublich, das muss ich erst einmal verdauen. Mir fehlen die Worte."

Neuer kann sich Seitenhieb nicht verkneifen

Der vermeintliche "Bayern-Bonus", die Bevorzugung des Champions-League-Starters, wollte nicht aus den Köpfen heraus.

"Ich glaube, dass wir heute das Spiel unseres Lebens gemacht haben und die Bayern am Rande einer Niederlage hatten. Aber es ist wohl ein ungeschriebenes Gesetz, dass man gegen die nicht gewinnen kann", meinte Sebastian Langkamp.

Und dann mischte sich auch noch Bayern-Keeper Manuel Neuer in die Diskussionen ein. Zuerst kritisierte er zurecht die fehlende Fairness von Keeper Rune Jarstein, der Xabi Alonso mit Absicht abschoss und dadurch Tumulte und Handgemenge auslöste.

Schlussendlich konnte sich der DFB-Keeper auch noch einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen: "Die Berliner haben da reihenweise mit Krämpfen gelegen, das war ja auch die Mannschaft, die in den letzten Wochen englische Wochen hatte und Champions League gespielt hat ..."

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